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Reisebüros: Unzufriedenheit ist keine Entschuldigung für Menschen- und Demokratieverachtung


VUSR-Vorstand : Tourismusbranche muss gemeinsam Flagge zeigen

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat sich mit den bundesweiten Protesten gegen Rechtsextremismus solidarisiert. Die Vorsitzende Marija Linnhoff rief Reisebüros auf, sich aktiv an den Demos und Aktionen gegen Rechtsextremismus zu beteiligen. Unzufriedenheit -so verständlich sie an einigen Stellen sei- sei niemals eine Entschuldigung für Menschen- und Demokratieverachtung. Gerade die Touristiker stünden für Weltoffenheit und den Austausch mit anderen Kulturen und müsste auch deshalb in aller Entschiedenheit gegen rechtsextreme Tendenzen ankämpfen. Viele Reisebürobetreiber und ihre Mitarbeiter hätten zudem einen Migrationshintergrund, zum Teil schon vor Generationen. Rechtextremismus und seine Auswirkungen seien nicht nur eine Gefahr für Demokratie und Gesellschaft, sondern auch für alles, für was die Reisebranche stehe.

VUSR-Chefin Linnhoff sagte dazu: „Die aufgedeckten Vertreibungsphantasien der Rechtsextremen zeigen, was die wirklich wollen, das Land spalten und abschotten. Unzufriedenheit mit politischen Entscheidungen mag legitim sein, aber sie ist niemals eine Entschuldigung für Extremismus oder gar Menschen- und Demokratieverachtung.“ Es sei unerlässlich, Kritik im demokratischen Spektrum konstruktiv und sachlich zu äußern. Rechte „Rattenfänger“ hingegen, die mit einfachen Lösungen locken, böten keinen wirklichen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen, denen sich unser Land und auch die Tourismusbranche gegenübersieht.

Die Reisebranche, die wie kaum eine andere von Weltoffenheit, kulturellem Austausch und dem Kennenlernen anderer Länder lebe, sieht Linnhoff in der Verantwortung, an vorderster Front gegen die Verbreitung rechtsradikaler Parolen zu kämpfen „Es ist gut, wenn viele aus der Touristik ihre Stimme erheben, wie wir es auch in den letzten Tagen gesehen haben. Wenn Rechtsradikale und ihr parlamentarischer Arm von millionenfacher Ausweisung und Vertreibung sprechen, steht die vielfältige und international vernetzte Tourismuswirtschaft in der Pflicht, solchen Stimmen entschieden entgegenzutreten, und das nicht nur auf Demos. Wir müssen uns gemeinsam überlegen, wie wir das über die jetzigen Demonstrationen hinaus verstetigen. Eins ist doch klar: Abschottung ist das krasse Gegenteil von dem, wofür wir als Branche stehen.“, erklärt die Vorsitzende.

Deutschland brauche Gemeinsinn und kein Spiel mit dem Feuer, das nur in den Abgrund führt. „Wir haben gesehen, wohin Abschottung und Hass führen können. Die dunklen Kapitel unserer Geschichte dürfen sich nicht wiederholen. Reisen und das Entdecken anderer Kulturen leisten da einen wichtigen Beitrag. Das ist angewandte Offenheit und ein wichtiger Pfeiler für eine demokratische Zukunft. Deshalb ist beim Reisen der Blick über den eigenen Tellerrand so wichtig, um zu sehen, wie Menschen in anderen Ländern, auf anderen Kontinenten leben. Dies erweitert den Horizont und setzt die eigene Situation ins Verhältnis.“, so Linnhoff abschließend.

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Reisebüros fordern ehrliche Diskussion um Absicherung von Einzelleistungen


Linnhoff: Die unnötige Sonderstellung von Einzelleistungen ist die eigentliche Gefahr für die deutschen Reiseveranstalter

Anlässlich der ersten Anhörung des Bundesjustizministeriums zur Novellierung der Pauschalreiserichtlinie hat der Bundesverband der Reisebüros VUSR eine ehrliche Diskussion über die Absicherung von Einzelleistungen gefordert. Hier liege die größte Gefahr für die Pauschalreise und die deutschen Reiseveranstalter. Das müsse jedem klar sein, der gleichzeitig ein hohes Verbraucherschutzniveau und wirtschaftlich erfolgreiche Reiseveranstalter in Deutschland haben möchte. Für die Reisebüros bedeutete der Entwurf vor allem mehr Bürokratie, fachlich seien die Anforderungen aber handelbar. Der VUSR fordert dennoch massive Anpassungen, vor allem zum Schutz der deutschen Veranstalter, die bereits heute stark belastet sein. Die Novelle der Pauschalreiserichtlinie zementiere einen unfairen Wettbewerbsvorteil und öffne in Zeiten knapper Budgets bei den Kunden den Weg zur Abwanderung in ein schlecht abgesichertes Produkt, zulasten der Reiseveranstalter und des Umsatzes in Reisebüros.

Verbandschefin Marija Linnhoff fordert eine Debatte auch innerhalb der Branche: „Ich fand es erstmal sehr bedauerlich, dass im Bundesjustizministerium kein deutscher Reiseveranstalter mit am Tisch saß und direkt aus Unternehmenssicht berichtet hat, dafür aber sehr wohl Vertreter von großen Online-Plattformen. Manchmal wäre es auch gut, wenn nicht nur die Verbände, sondern die Unternehmen selbst berichten würden, da ist der Blick doch direkter. Das stimmt mich nachdenklich und zeigt, dass wir in der Branche selbst die Probleme klarer benennen müssen. Die Nicht-Absicherung der Einzelleistungen verzerrt den Wettbewerb und lässt Hintertüren offen, um hohe Verbraucherstandards zu umgehen. Wir brauchen Wettbewerbsgleichheit, und zwar in der Richtlinie festgelegt. Wer dauerhaft eine starke Veranstalterlandschaft erhalten will, muss sich dafür einsetzen.“

Linnhoff sieht die zwingende Notwendigkeit, die Interessen aller Bereiche in der kommenden Debatte zusammenzubringen. Man dürfe die Interessen der Veranstalter nicht gegen die der Verbraucher und auch nicht gegen die anderer Marktteilnehmer aufwiegen. Nur so könne ein Kampf für eine Anpassung der Pauschalreiserichtlinie gelingen, der möglichst viele Interessen berücksichtige. Linnhoff: „Wir müssen an dieser Stelle Interessen der Veranstalter, der Reisenden und des Vertriebs zusammenbringen und so in Brüssel gemeinsam antreten. Wir brauchen weniger Bürokratie und ein funktionierendes System, das die Pauschalreise als beliebteste Reiseform der Deutschen weiter attraktiv hält. Wenn wir uns die politische Landschaft anschauen, wird das nur im Schulterschluss funktionieren. Wir brauchen also keine Konfrontation Verbraucherschutz gegen Touristik, sondern ein gemeinsames Vorgehen mit einem Ziel.“

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Late Night Marija Folge 17 – Worte zum Jahresbeginn 2024

Zum Start ins neue Jahr wirft unsere 1. Vorsitzende Marija Linnhoff einen (positiven) Blick in die Zukunft. Aber auch ein paar kritische Worte sind angebracht, natürlich in Ihrer gewohnt direkten, aber immer sachlichen Art und Weise.

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VUSR kritisiert Umgang einzelner Veranstalter mit Reisebüros


Linnhoff: Partnerschaft muss auf Augenhöhe sein

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat das Verhalten einzelner Reiseveranstalter im Umgang mit Reisebüros kritisiert. Der VUSR fordert von den Veranstaltern ein Miteinander auf Augenhöhe, das auch im Streitfall etwa um Provisionen Bestand haben müsse. Hintergrund sind offenbar Klagen beim Verband über den Schiffsreiseveranstalter Phoenix Reisen. Nach Auskunft von Reisebüros häuften sich dort die Fälle der Weigerung berechtigte Provisionen zu zahlen. Bestünden Reisebüros im Streitfall auf Provisionszahlung werde nach Berichten der Reisebüros vorgeschlagen, man solle zustehende Provision spenden. Weigere man sich bzw. besteht auf Zahlung werde der Agenturvertrag entzogen, berichteten Reisebüroinhaber.

Verbandschefin Marija Linnhoff macht dieses Vorgehen wütend: „Sollte das zutreffen, und wir haben mehrere übereinstimmende Berichte aus Reisebüros, wäre das ein Skandal. Reisebüros sind für die Veranstalter ein überlebenswichtiger Vertriebsweg. Geht man so mit denjenigen um, die den Umsatz in die Unternehmen bringen. Ich kann nur allen empfehlen, die Reisebüros auf Augenhöhe zu behandeln und nicht als verlängerten Arm der eigenen Willkürlichkeit. Die Zeiten sind vorbei, in denen man nach Gutsherren-Manier über den Vertrieb bestimmen konnte. Heute ist im Interesse der Touristik Zusammenarbeit und Respekt angesagt und bei den allermeisten ist das auch angekommen.“

Linnhoff ruft die Branche auf, die geschilderten Praktiken nicht zu tolerieren. Gleichzeitig sollten Reisebüros solche Fälle beim VUSR aktenkundig machen. Linnhoff: „Wir können nur jeden ermutigen, solche Praktiken aus dem Dunkelfeld zu holen und ihnen damit Einhalt zu gebieten. Wir als Interessenverband der Reisebüros werden dafür kämpfen, dass solche Themen offen diskutiert und dann auch abgestellt werden.“

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Pauschalreiserichtlinie: Reisebüros fordern Absicherung von Einzelleistungen

Linnhoff: Nicht-Absicherung zementiert unfairen Wettbewerbsvorteil der Bausteine – Bundesregierung sollte sich für Absicherung einsetzen

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat angesichts des ersten Entwurfes der Novellierung der Pauschalreiserichtlinie eine konsequente Absicherung der Einzelleistungen gefordert. Die regulierte Pauschalreise biete den Kunden zwar einen komfortablen Vollkaskoschutz, der aber auch bezahlt werden müsse. Gleichzeitig könnten Reisewillige auf bestimmten Plattformen weiter Einzelleistungen vollständig ohne Absicherung buchen. Da die neue Pauschalreiserichtlinie hier keine Anpassung vorsehe, zementiere man damit einen unfairen Wettbewerbsvorteil und öffne in Zeiten knapper Budgets bei den Kunden den Weg zur Abwanderung in ein schlecht abgesichertes Produkt. Gleichzeitig gefährde man die Existenz der Reisebüros.

Verbandschefin Marija Linnhoff sieht massiven Handlungsbedarf: „Dass die EU-Kommission im Entwurf die Absicherung der Einzelleistungen nicht in Angriff nimmt, ist ein großer Fehler. Damit sorgt man nicht für mehr Verbraucherschutz, sondern für weniger. Die zurecht gut abgesicherte Pauschalreise steht damit in schwierigen Zeiten in einem völlig unfairen Wettbewerb mit einzelnen Bausteinen, die über keine Absicherung verfügen. Das ist im Hinblick auf den Verbraucherschutz schlecht und natürlich auch im Hinblick auf die Existenzfähigkeit der Reisebüros und der Veranstalter, die auf die verbraucherfreundliche Pauschalreise spezialisiert sind. Und das ist in Deutschland kein geringes Volumen. Die Bundesregierung muss da auf europäischer Ebene Druck machen.“

Sollte die Kommission nicht nachschärfen, bleibe die Nicht-Absicherung von Einzelleistungen eine offene Hintertür, um hohe Verbraucherstandards zu umgehen. Die jetzt ins Spiel gebrachten ausgeweiteten Informationspflichten seien weder neu noch zielführend. Linnhoff: „Wir haben seit 2018 in vielen unserer Büros mit einem Formblatt, das nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, darauf hingewiesen, auf welche Risiken sich ein Kunde einlässt, wenn er Einzelleistungen bucht. Im Zweifel schlägt der Preisunterschied aber oft das rationale Argument für die Absicherung. Information reicht also nicht, wir brauchen Wettbewerbsgleichheit und zwar gesetzlich festgelegt.“

Linnhoff fürchtet das Umswitchen von Pauschalreiseanbietern in den Verkauf von Einzelleistungen. Die Verbandschefin wagt eine düstere Prognose: „Sollte es dabei bleiben, dass Einzelleistungen nicht abgesichert werden müssen, bleibt der Wettbewerbsvorteil für Portale bestehen und große Reiseveranstalter werden mit dem Anbieten von Einzelleistungen nachziehen. Dann ist der Schritt für den Verkauf bzw. für die Vermittlung von Einzelleistungen keine Provisionen mehr zu zahlen, analog zu den Flügen, nicht mehr weit und es droht unter Umständen die Abschaffung des Handelsvertreterstatus. Das wäre mehr als schädlich, und zwar für die Touristik, die Reisenden selbst und die Innenstädte.“

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Insolvenzabsicherung für Pauschalreisen: neues Versicherungsjahr hat begonnen

 

Linnhoff: Reisebüros sollten bei Buchung dringend die Sicherungsscheine überprüfen.

Am 01.11.2023 hat das neue Versicherungsjahr für die Absicherung der Pauschalreisen begonnen und der Bundesverband der Reisebüros VUSR e.V. rät den Reisebüros dringend dazu, die ausgestellten Sicherungsscheine auf Ihre Gültigkeit zu überprüfen.

Verbandschefin Linnhoff erklärt: „die neuen Sicherungsscheine müssen für Buchungen das neu begonnene Jahr 01.11.2023 bis 31.10.2024 ausweisen und zudem die notwendigen Pflichtangaben enthalten. Diese sind für die größeren und beim DRSF versicherten Veranstalter dem Muster auf der Webseite zu entnehmen:
https://drsf.reise/sicherungsschein/
Auch sollten die Büros einen Blick auf die Liste der beim DRSF abgesicherten Reiseanbieter werfen, die allerdings noch nicht aktualisiert wurde (Stand 20.06.2023).“
https://drsf.reise/abgesicherte-reiseanbieter/

Ähnliche Listen gibt es auch bei anderen Absicherern.

Linnhoff rät hier dringend dazu, die Augen offen zu halten. „wir haben bereits Sicherungsscheine mit heutigem (01.11.2023) Buchungsdatum vorgelegt bekommen, die weder aktuell noch inhaltlich korrekt waren. Dieses Vorgehen ist nicht tolerierbar und wird bereits überprüft.

Wenn Unsicherheiten auftreten, sollten sich die Büros umgehend an den jeweiligen Versicherer wenden. Mitglieder können sich auch direkt an uns wenden.

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VUSR kritisiert Änderungen der FAQs zur Überbrückungshilfe scharf

 

Linnhoff: Bundesregierung bringt Reisebüros durch die Hintertür in Not

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat kurzfristige und vor allem nachträgliche Änderungen der FAQs zu den Corona-Überbrückungshilfen scharf kritisiert. Mit der Änderung führe die Bundesregierung den Sinn der Überbrückungshilfen selbst ad absurdum. Viele Reisebüros seien mit den Neuregelungen ebenso überfordert wie die sogenannten prüfenden Dritten. Kurze Fristen und immer neue Anforderung von Unterlagen und Daten sorgen für finanzielle Unsicherheit. Der VUSR fordert dringend eine klare Struktur und Vereinfachung des Abrechnungsprozesses. Die Bundesregierung müsse jetzt schnell dafür sorgen, dass die Regeln so gestaltet würden, dass sie den betroffenen Reisebüros Planungssicherheit statt Existenzangst bringen.

Verbandschefin Marija Linnhoff hat die Änderungen der FAQs scharf kritisiert und die Bundesregierung dringend aufgefordert, diese beunruhigende Situation zu beheben. Sie sagte: “ Wenn die Regelungen zur Überbrückungshilfe so bleiben, bringt die Bundesregierung die Reisebüros -die sie damit eigentlich retten wollte- durch die Hintertür in Not. Das ist völlig absurd. Reisebüros haben während der Pandemie massive finanzielle Belastungen und Unsicherheiten erlebt. Die Überbrückungshilfen sollten eine dringend benötigte Rettungsleine sein, aber die nachträglichen Änderungen in den FAQs gefährden nun ihre Existenz. Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung klare, einfache Richtlinien für die Hilfen festlegt.“

Die Hauptkritikpunkte konzentrieren sich auf mehrere Aspekte der Änderungen. Die so genannten prüfenden Dritten, darunter Steuerberater, sind zeitlich und personell überfordert, da sie mit einem Ansturm von Anfragen konfrontiert sind, die sie kaum bewältigen können. Die gesetzten Fristen von 8-14 Werktagen seien angesichts der unklaren Formulierung der Anfragen definitiv zu knapp bemessen und führten zu Verzögerungen. Zudem, so Linnhoff weiter, würden von den Reisebüros Daten und Unterlagen angefordert, die bereits durch die ursprünglichen Anträge vorhanden seien oder schlichtweg unnötig erscheinen. Dieser übermäßige bürokratische Aufwand führe zu finanziellen Einbußen und lenke von der eigentlichen Kundenarbeit ab.

Die VUSR fordert dringend eine klare Struktur und eine umgehende Vereinfachung des Abrechnungsprozesses. Insbesondere der Nachweis sämtlicher Einzelkosten zu den Positionen 01 – 10 ist völlig unnötig. Ergibt sich aus den Betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA) für die üblichen, regelmäßigen Fixkosten eine gleichbleibende Höhe in den Jahren 2019-2021, kann von einer ordnungsgemäßen Verbuchung durch den vereidigten, prüfenden Dritten ausgegangen werden. Abweichungen könnten über die jeweiligen Kontenblätter gezielt gefunden und bei Bedarf dann abgefragt werden. Dies würde den Prozess erheblich vereinfachen.
Auch in Bezug auf ausgefallene Provisionen fordert der Verband eine Überarbeitung. Statt für jeden einzelnen Vorgang sämtliche Belege zu verlangen, sollte anhand der einzureichenden Liste stichprobenartig geprüft werden, um den zeitlichen Aufwand zu minimieren. Linnhoff fordert Bundeswirtschaftsminister Habeck zum Handeln auf: „Der Bundeswirtschaftsminister muss jetzt handeln, um die existenzbedrohenden Konsequenzen dieser Änderungen abzuwenden. Bedauerlicherweise hat das Ministerium die Folgen der Regelung scheinbar nicht selbst auf dem Schirm. Hier bieten wir jederzeit, wie auch schon bei der Gestaltung der Überbrückungshilfen, unsere Hilfe an.“

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VUSR-Infotag 2023 voller Erfolg – Herausforderungen und Zukunft des Tourismus im Fokus

 

Der diesjährige Infotag des Bundesverbandes der Reisebüros VUSR im Tulip Inn Hotel, Arena Düsseldorf, wurde mit Spannung erwartet. Die Agenda war klar: Die Reisebüros und ihre Rolle in der Tourismuswirtschaft sollten im Mittelpunkt stehen. Mit einem inhaltlich starken Programm, moderiert vom Stern-TV-Moderator Dieter Könnes, und einer beeindruckenden Liste hochkarätiger Gäste, hat Verbandschefin Marija Linnhoff alle Erwartungen übertroffen.

Das Who-is-who der deutschen Tourismuswirtschaft gab sich ein Stelldichein beim VUSR. Zu den prominenten Persönlichkeiten, die sich vor und auf der Bühne einfanden, gehörten u.a. TUI-Vorstandschef Sebastian Ebel, Vertriebschef von Schauinsland Reisen, Detlef Schroer, CEO von Condor, Ralf Teckentrup, TUI-Cruises-Chefin Wybke Meier und der Geschäftsführer der Kooperation Best-Reisen, Cornelius Meyer. Die Bundespolitik wurde durch die ehemalige Bundesministerin Anja Karliczek sowie die MdBs Daniel Rinkert von der SPD und Thomas Jarzombek von der CDU vertreten. Die Veranstaltung diskutierte zentrale Fragen wie: Wie werden Menschen in Zukunft reisen? Welche Rolle spielt der Reisevertrieb dabei? Auch das hochaktuelle und kontroverse Thema der Kündigung von RTK-Verträgen im Zuge des Datenskandals wurde in einem Vortrag durch den Berliner Rechtsanwalt Roosbeh Karimi aufgegriffen.

Durch die Veranstaltung zog sich ein einheitliches Echo: Ein dringender Appell für eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Branche. Marija Linnhoff, Verbandschefin des VUSR, betonte: „Um mehr Gewicht auf die Waage zu bringen, muss die Branche enger zusammenrücken. Dafür muss man auch mal über den eigenen Schatten springen. Die Kosten dafür sind niedriger, als für eine ineffiziente Vertretung unserer Branche. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür und ich sehe zumindest bei einigen die grundsätzliche Bereitschaft, sich an einen Tisch zu setzen.“

Linnhoff sieht im Erfolg der Veranstaltung ein wichtiges Signal für den Reisevertrieb: „Neben der Möglichkeit, die Zukunft der Tourismuswirtschaft zu diskutieren, haben wir auch die immense Bedeutung des Reisevertriebs hervorgehoben. Die Bereitschaft unserer Gäste zur Diskussion verdeutlicht die Relevanz des Vertriebs in diesen herausfordernden Zeiten. Und eines ist sehr deutlich geworden: Der VUSR hat sich als der entscheidende und wahrnehmbarste Player des Vertriebes etabliert. Auch das ist die Botschaft dieser Veranstaltung.“

Das Event bot auch Raum für Diskussionen zu spezifischen Branchenthemen, von Pauschalreisen über Luftfahrt bis hin zu Kreuzfahrten. Eine eigene Diskussionsrunde konzentrierte sich auf politische Fragen, wie den Fachkräftemangel und die Wertschätzung der Branche durch die Politik. Trotz des überaus positiven Feedbacks gab es einen Wermutstropfen für den VUSR: Das Fernbleiben der NRW-Landespolitik. Linnhoff: „Im Kernland des deutschen Outgoing-Tourismus müssen wir noch viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit leisten, denn offenbar hat die Landespolitik die Bedeutung der Touristik noch nicht erkannt. Wir arbeiten auch daran weiter.“

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Agenda des VUSR-Infotages 2023 steht: Reisebüros haben Herausforderungen der Tourismuswirtschaft fest im Blick


Hochkarätige Gäste diskutieren Zukunft von Outgoing-Tourismus und Reisevertrieb

Das Programm des VUSR-Infotages 2023 steht fest. Verbandschefin Linnhoff kann nicht nur mit einem inhaltlich starken Programm aufwarten, sondern auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Tourismuswirtschaft begrüßen. Neben dem Vorstandschef des weltgrößten Reisekonzerns TUI, Sebastian Ebel, dem Deutschlandchef der Dertouristik, Mark Tanz und dem Vertriebschef von Schauinsland Reisen, Detlef Schroer, sowie Dr. Georg Welbers von Alltours und Songül Rosati von Bentour werden u.a. der CEO von Condor, Ralf Teckentrup, TUI-Cruises-Chefin Wybcke Meier (zugeschaltet) und der Geschäftsführer der Kooperation Best-Reisen, Cornelius Meyer sowie die Kooperationschefs von DTPS, Michael Dohmen, ADAC, Aquilin Schömig, Solamento, Sascha Nitsche, Schmetterling, Ömer Karaca beim VUSR-Infotag in Düsseldorf auf der Bühne stehen.

Aus der Bundespolitik werden die ehemalige Bundesministerin Anja Karliczek, Daniel Rinkert MdB und Thomas Jarzombek MdB erwartet. Weitere Politiker, wie zum Beispiel Mona Neubaur MdL und Oliver Krischer MdL sind angefragt. Inhaltlich wird die Frage im Mittelpunkt stehen, wie die Menschen künftig reisen und welche Rolle der Reisevertrieb dabei spielt. Ein Infovortrag wird sich auch mit der Kündigung von RTK-Verträgen aufgrund des Datenskandals der Kooperation beschäftigen. Moderiert wird die Veranstaltung von Stern-TV-Moderator Dieter Könnes.

Verbandschefin Marija Linnhoff sagte dazu: „Der Diskussionsbedarf in der Branche ist riesengroß und wir sind froh, dass wir für die Reisebüros in Deutschland ein derart hochkarätiges Forum auf die Beine stellen konnten. Neben Sebastian Ebel geben uns weitere herausragende Persönlichkeiten nicht nur die Möglichkeit, die Zukunft der Tourismuswirtschaft mit ihnen zu diskutieren, sondern auch die große Bedeutung des Reisevertriebes zu verdeutlichen. Allein an der Bereitschaft unserer Gäste zur Diskussion zeigt sich, wie wichtig der Vertrieb in einer herausfordernden Zeit ist.“ Der VUSR zeige mit dieser Veranstaltung, dass er nicht nur die Interessenvertretung für die Reisebüros sehr ernst nehme, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsdebatte der ganzen Branche leiste.

Neben Panels zu Pauschalreise und Luftfahrt der Zukunft, wird auch das Thema Kreuzfahrt zur Diskussion stehen. Politische Weichenstellungen, wie etwa die Frage des Fachkräftemangels und der politischen Wertschätzung der Branche, werden in einer eigenen Diskussionsrunde thematisiert. Aber auch brancheninterne Themen, die für die Reisebüros vor Ort sehr wichtig sind, finden Raum auf der Jahrestagung. So wird der Berliner Rechtsanwalt Roosbeh Karimi über die Möglichkeiten zur Auflösung von RTK-Verträgen im Zuge der Datenaffäre referieren. Linnhoff: „Wir laden alle ein, mit uns in Düsseldorf zu diskutieren. In NRW schlägt das Herz des Outgoing-Tourismus in Deutschland. Deshalb ist die Wahl des Ortes für unseren Info-Tag auch ein Statement: Outgoing ist wichtig auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland, auch regional. Das ist auch eine zentrale Botschaft dieser Veranstaltung.“

Auf der begleitenden Reisemesse besteht zudem die Möglichkeit, neue Branchenkontakte zu knüpfen und mit namenhaften Veranstaltern direkt ins Gespräch zu kommen.

Veranstaltungsinformationen:

Der Info-Tag findet am 06.10.2023 im Tulip Inn Hotel, in der Arena Düsseldorf statt. Beginn der Veranstaltung ist um 09:30 Uhr, voraussichtliches Ende 17:45 Uhr, anschließend gemeinsames Abendessen ab 19:00 Uhr.