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VonVerband unabhängiger selbstständiger Reisebüros e.V.

„Schluss mit unqualifizierten Randbemerkungen“: VUSR-Vorsitzende kritisiert jüngste Äußerungen des Bundesaußenministers

Iserlohn, den 10. Juni 2020 (w&p) – „Wir brauchen Ermutigung und Perspektiven, keine neuen Drohungen“: Marija Linnhoff, Vorsitzende des Verbands unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR), übt heftige Kritik an jüngsten Äußerungen von Bundesaußenminister Heiko Maas. Er hatte Urlauber in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ davor gewarnt, sich auf neuerliche Rückholaktionen der Bundesregierung zu verlassen.

„Mit einer solch wenig durchdachten und unqualifizierten Äußerung just zum Ende der allgemeinen Reisewarnungen sät Heiko Maas völlig unangebrachte Zweifel in den Köpfen von Urlaubswilligen“, beanstandet Marija Linnhoff. „Und dies zu einem Zeitpunkt, an dem die über 100.000 Mitarbeiter/innen in den deutschen Reisebüros nahezu am Ende ihrer Kräfte sind, da sie über Wochen hinweg hinter geschlossenen Ladentüren ehrenamtlich das Vorort-Krisenmanagement der Veranstalter gestemmt haben.“

Die Verbandsvorsitzende weiter: „Die Äußerung des Außenministers hat zudem keinerlei inhaltliche Relevanz, da sich im Rahmen der Pauschalreise immer der Veranstalter für die Beförderung der Reisegäste verantwortlich zeigt und dies auch entsprechend gesetzlich geregelt ist. Nur bei einzeln gebuchten Flügen könnte es zu eventuellen Unwegsamkeiten kommen, die allerdings die Fürsorgepflicht des Staates für seine Bürger nicht aushebelt.“ Ihr Appell an den Spitzenpolitiker: „Herr Maas sollte sich einfach zurückhaltender äußern.“

Deutlich wichtiger als solch abschreckenden Äußerungen ist in den Augen der VUSR-Vorsitzenden die Unterstützung der Reisebüros von Seiten des Auswärtigen Amtes und durch die Reiseveranstalter, im Rahmen der vorvertraglichen Informationspflichten endlich die notwendigen Reisehinweise in verständlicher und übersichtlicher Form zu liefern, damit die Expedienten die Reisegäste gut und vertrauensvoll informieren könnten. „Hier sollte Herr Maas im Interesse der mehr als 10.000 Reisebüros in Deutschland besser auf die sich zum Teil täglich ändernden Bedingungen reagieren, als durch unqualifizierte Randbemerkungen in bundesweiten Medien reisefreudige Menschen davon abzuhalten, endlich wieder unterwegs zu sein und dabei auch die Unterstützung der lokalen Reisebüros in Anspruch zu nehmen“, bekräftigt Marija Linnhoff.

Über den VUSR:

Der Verband unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR) fördert Reisevermittler in gewerblichen, politischen, wirtschaftlichen, beruflichen und rechtlichen Belangen. Gegründet wurde er während der Umsetzungsphase der Pauschalreiserichtlinie als neue, starke Interessenvertretung für den Reisebürovertrieb. Drei Jahre nach seinem Start gehören dem VUSR bundesweit rund 2.500 Reisebüromitglieder, Förderer und assoziierte Mitglieder an.

 

Für Rückfragen:

Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros e.V. (VUSR)

Tel: 02371-151955

Email: info@vusr.de

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Bundesregierung spielt auf Zeit

VUSR sieht Hunderttausend Arbeitsplätze im Reisebürovertrieb gefährdet

Iserlohn, den 23. April 2020 (w&p) –


Mit Entsetzen reagiert der Branchenverband VUSR auf Anzeichen, dass die Bundesregierung trotz der vorliegenden ablehnenden Direktive der EU-Kommission an der Durchsetzung des Zwangsgutscheins bei abgesagten und noch abzusagenden Reisen festhält.„Sollte dies eintreten, werden Verbraucher und Reisebüros, die unverschuldet in die derzeitige Situation geraten sind, vom Staat durch die aktive Aussetzung von Verbraucherrechten dazu gezwungen, ihre Ansprüche in jahrelange, zinsfreie Kredite für Reiseveranstalter wie z.B. der TUI umzuwandeln“, kritisiert die VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff.

Völlig unverständlich sind für sie die Beweggründe der Bundesregierung. „Offenbar hat der Bund zum Ziel, in einer Größenordnung von rund 1,8 Milliarden Euro circa 4.000 Arbeitsplätze bei der TUI zu retten“, mutmaßt die Branchen-Expertin. „Warum aber stehen für die mehr als 100.000 Branchen-Mitarbeiter, z.B. in kleinen und mittelständischen Reisebüros in Deutschland, nicht 500 Millionen Euro Direkthilfe zur Verfügung?“.

Marija Linnhoff fordert, dass sich die Soforthilfe für die mittelständischen Reisebüros an den generierten Provisionen für das Geschäftsjahr 01.11.2019 – 31.10.2020 orientiert und von der Bundesregierung noch im ersten Halbjahr 2020 an die Reisebüros ausbezahlt wird.

Zugleich weist der VUSR in diesem Zusammenhang auf das „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ (Infektionsschutzgesetz – IfSG) hin, in dem es sinngemäß heißt: Erhalten Selbständige ein Verbot in der Ausübung ihrer bisherigen Erwerbstätigkeit und erleiden dadurch einen Verdienstausfall, erhalten sie eine Entschädigung.„

Die Reisebüros haben bzw. werden aufgrund der zahlreichen Reiseabsagen wegen Covid-19 bis zu 95 Prozent ihrer Jahreseinkünfte verlieren“, warnt Marija Linnhoff. „Darüber hinaus haben sie die doppelte bis hin zu dreifache Arbeit bei der Rückabwicklung zu leisten – eine Tätigkeit, die niemand bezahlt. Es stehen aktuell 100.000 Arbeitsplätze im Zusammenhang mit der selbstständigen Tätigkeit von deutschen Reisebüros zur Disposition.“

Die Verbandsvorsitzende verweist nochmals auf die längst umsetzbaren Vorschläge für einen Reise-Rettungsfonds, der den verantwortlichen Stellen in den entsprechenden Ministerien u.a. von Seiten des VUSR und des Verbraucherschutzes vorliegt. „Dieser Weg wird auch von Seiten der EU unterstützt und bietet eine europarechtlich abgesicherte Lösung, wie sämtliche Reiseunternehmer vor einer Insolvenz geschützt werden und die Verbraucherinnen und Verbraucher ihr Recht auf Rückerstattung beibehalten können, bekräftigt die VUSR-Vorsitzende.

„Überhaupt nicht nachvollziehbar und schlichtweg erschreckend ist, dass wir bei diesem wirtschaftlich so bedeutenden Thema für die Branche nicht einen Schritt weiter als zu Beginn des Pandemie-Chaos sind“, konstatiert Marija Linnhoff. Auch stelle ein eventuell drohendes EU-Vertragsverletzungsverfahren keinen guten Einstieg in die EU-Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik ab Juli 2020 dar. „Diese wird schon schwierig genug, als dass sich die Akteure dort dann auch noch Rechtsbruch mit nationalstaatlicher Intention vorwerfen lassen müssen“, so die VUSR-Vorsitzende.

Über den VUSR:
Der Verband unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR) fördert Reisevermittler in gewerblichen, politischen, wirtschaftlichen, beruflichen und rechtlichen Belangen. Gegründet wurde er während der Umsetzungsphase der Pauschalreiserichtlinie als neue, starke Interessenvertretung für den Reisebürovertrieb. Drei Jahre nach seinem Start gehören dem VUSR bundesweit rund 2.500 Reisebüromitglieder, Förderer und assoziierte Mitglieder an.

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Branchenverband VUSR positioniert sich ganz klar gegen Gutschein-Lösung

„Verbraucher und Reisebüros dürfen nicht zu zinsfreien Nothilfebanken der Reiseveranstalter und Airlines gemacht werden“

(Iserlohn, 27.03.20) „Gutscheine anstelle von Bargeld ist keine Lösung“, bekräftigt Marija Linnhoff im Namen des Verbands unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR). Damit spricht sich der VUSR klar gegen die derzeit im Raum stehende Option für Unternehmen in der Reiseindustrie aus, entgangene Reiseleistungen aufgrund der Corona-Situation weltweit mit unabgesicherten Gutscheinen zu kompensieren. „Die Bundesregierung sollte jetzt schnellstens für ihr wieder einmal (!) desolates Fehlverhalten bei der Umsetzung von Gesetzen Verantwortung übernehmen“, kritisiert die VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff scharf. „Es kann nicht angehen, dass Gutscheine als Allheilmittel für die Kunden und Reisebüros sowie den Schutz der Verbraucher angesehen werden. Diese Variante ist definitiv nicht das richtige und adäquate Mittel zur Lösung der Liquiditätsprobleme einiger Reiseveranstalter und Airlines.“

Die VUSR-Vorsitzende legt großen Wert darauf, dass den Kunden der Anspruch auf Rückzahlung von bereits geleisteten Beträgen bei Pauschalreisen BGB 651h erhalten bleibt und sie diese zeitnah rückerstattet bekommen. „In einer Zeit, in der die Kunden selbst nicht wissen, wie es weitergeht, kann man nicht erwarten, dass Kunden und Reisebüros zu Banken der Veranstalter gemacht werden“, moniert Marija Linnhoff. „Hier muss die Bundesregierung als Bürge für die Veranstalter im Hinblick auf die zu erstattenden Kundengelder sowie die Provisionen eintreten, denn die Bundesregierung hat es wieder einmal wider besseren Wissens versäumt, eine funktionierende Kundengeldabsicherung zu verabschieden.“

Marija Linnhoff tritt vehement für die Belange der rund ca. 20.000 betroffenen selbstständigen Reiseverkäufer ein, deren liquide Mittel seitens der Veranstalter abgebucht werden, ohne die Kundengelder zu erstatten. „Es kann nicht angehen, dass sie sich zur Rettung der Reiseveranstalter und Airlines opfern müssen“, betont Marija Linnhoff. „Somit ist es allerhöchste Zeit, dass die Bundesregierung faire und konsequente Maßnahmen ergreift und die gesamte Reisebranche damit zugleich in ihrer großen Krise stützt.“

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Der Verband unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR) fördert Reisevermittler in gewerblichen, politischen, wirtschaftlichen, beruflichen und rechtlichen Belangen. Gegründet wurde er während der Umsetzungsphase der Pauschalreiserichtlinie als neue, starke Interessenvertretung für den Reisebürovertrieb. Drei Jahre nach seinem Start gehören dem VUSR bundesweit rund 2.500 Reisebüromitglieder, Förderer und assoziierte Mitglieder an.

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VUSR-Initiative zu den vorvertraglichen Informationspflichten (VVI)

„Die Veranstalter müssen gesetzlich auferlegte Pflichten auch umsetzen“:

VUSR-Initiative zu den vorvertraglichen Informationspflichten (VVI)

Iserlohn, 9. April 2019 (w&p) – VUSR-Initiative zur Absicherung der Reisebüros bei den vorvertraglichen Informationspflichten (VVI): Der VUSR rät, die Veranstalter an ihre Pflicht zu erinnern, dem Vertrieb die vorvertraglichen Informationen zur Verfügung zu stellen. „Es wird die Reisebüros zwar nicht von der Haftung entbinden, aber Schadensersatzforderungen vereinfachen“, bekräftigt VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff.

„Unser Ziel ist es, die Veranstalter dazu zu bringen, die ihnen gesetzlich auferlegten Pflichten auch umzusetzen“, erläutert Marija Linnhoff. Die vorvertraglichen Informationspflichten (VVI) sind in ihren Augen ein überaus wichtiger Bestandteil der Reisebuchung. Händigt das Reisebüro fehlerhafte oder sogar keine VVI aus, steht es in der Haftung.

„Das Gefährliche an dem Sachverhalt ist, dass nur Veranstalter die Möglichkeit haben, die VVI zu erstellen. Nur sie kennen ihre Angebote, die Gegebenheiten vor Ort und weitere Fakten, auf deren Grundlage die VVI zu erstellen sind“, so Marija Linnhoff.

„Bisher liefern die Veranstalter weder korrekte Informationen, noch bestätigen sie im Agenturvertrag, dass sie für falsche bzw. fehlende Informationen haften“, kritisiert die Verbandsvorsitzende. „Somit fordern wir die Reisebüros nun dazu auf, einen von uns vorgefertigten Brief an die Veranstalter zu schicken, um Rückgriffsansprüche zu sichern.“

Die Reise-Expertin betont: „Es ist überaus wichtig, dass Reisebüros für alle Fälle vorbereitet sind.“ Ein Briefentwurf, der an die Veranstalter geschickt werden kann, steht für Reisebüros zum Download zur Verfügung.

Foto zum Download unter:

www.wilde.de/Anlage/Initiatorin_Marija_Linnhoff_Credit_VUSR.jpg

Im Foto: VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff startet mit dem Verband eine Initiative zu den vorvertraglichen Informationspflichten (VVI).

Über den VUSR:

Der Verband unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR) fördert Reisevermittler in gewerblichen, politischen, wirtschaftlichen, beruflichen und rechtlichen Belangen. Gegründet wurde er während der Umsetzungsphase der Pauschalreiserichtlinie als neue, starke Interessenvertretung für den Reisebürovertrieb. Drei Jahre nach seinem Start gehören dem VUSR bundesweit rund 400 Vollmitglieder an, zudem wird er von einer wachsenden Zahl an Fördermitgliedern unterstützt.

Für Rückfragen:

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VUSR: „Unsere Dienstleistung braucht endlich Wertschätzung“

P R E S S E M I T T E I L U N G

„Unsere Dienstleistung braucht endlich Wertschätzung“:

Die kostenfreie Beratung von Fachkräften in Reisebüros gehört anerkannt

Iserlohn, 2. April 2019 (w&p) – Beraten, lotsen und gestalten: Der Job des Reisebüro-Mitarbeiters ist vielseitig und mit hohen Anforderungen verbunden. Vom Kunden bzw. Verbraucher entsprechend anerkannt ist er in den Augen des Verbands unabhängiger selbständiger Reisebüros aber noch nicht. „Unsere Dienstleistung braucht endlich die Wertschätzung, die sie verdient“, fordert daher VUSR-Vorsitzende Marija Linnhoff.

„Reisebüros haben nicht die monetären Mittel, um große Werbekampagnen zu starten“, bekräftigt die erfahrene Touristikerin, die 15 Jahre lang ein Reisebüro geführt hat. Sie ergänzt: „In den Köpfen vieler Menschen hält sich der Eindruck, dass online buchen billiger sei. Dies ist ein Ergebnis der vielen reichweitenstarken Werbemaßnahmen der Online-Anbieter, es entspricht aber nicht der Realität.“

Denn: Die Mehrzahl der Online-Anbieter tritt – wie das Reisebüro auch – als Vermittler auf. „Die Preise werden aber nicht von den Vermittlern festgelegt, sondern von der Airline, dem Hotel oder dem Reiseveranstalter. Die Preise im Reisebüro und online sind somit gleich“, hebt Marija Linnhoff hervor.

Was es im Reisebüro jedoch kostenfrei „on top“ gibt: die Beratung von Fachleuten. „Das gibt es in kaum einer anderen Branche umsonst“, betont die VUSR-Vorsitzende. „Und diese Beratung hat viele Vorteile, unter anderem spart sie nicht nur immens Zeit, sondern die Kunden haben auch einen festen Ansprechpartner, mit dem sie alle offenen Fragen abklären können.“

Durch entsprechende EDV-Systeme haben die Reisebüro-Mitarbeiter einen besseren Überblick über die verschiedenen Angebote und können eventuelle Risiken besser einschätzen. Auch lotsen die Fachkräfte durch den Tarifdschungel, durch verwirrende Gepäckbestimmungen und die große Angebotsvielfalt. „Bei Rückfragen gibt es keine endlos langen telefonischen Warteschleifen, und auch bei Flugverspätungen, Stornierungen oder eventuellen Mängeln am Urlaubsort steht das Reisebüro mit seinen persönlichen Ansprechpartnern mit Rat und Tat zur Seite“, so Marija Linnhoff.

Beste Beispiele für die großen Vorteile einer Reisebüro-Betreuung sind für die VUSR-Vorsitzende die Airline-Insolvenzen von Germania und Air Berlin: „Hier haben die Mitarbeiter in den Reisebüros schnell und unbürokratisch Alternativen und auch Hinweise zu rechtlichen Möglichkeiten aufgezeigt“, hebt Marija Linnhoff hervor.

Die Touristikerin plädiert bereits seit längerem für einen gesetzlich geregelten Qualifizierungsnachweis für jeden Vermittler oder Verkäufer von Reisen oder Flügen. „Eine qualifizierte Reiseberatung gehört endlich entsprechend anerkannt“, lautet ihre Forderung. „Zudem dient dies ja auch dem Schutz des Verbrauchers.“

Meldung im pdf-Format unter: www.wilde.de/Anlage/Reisebuero_Dienstleistung_gehoert_anerkannt.pdf

Foto zum Download unter: www.wilde.de/Anlage/Credit_VUSR_VUSR_Vorsitzende_Marija_Linnhoff.jpg

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Der Verband unabhängiger selbständiger Reisebüros e.V. (VUSR) fördert Reisevermittler in gewerblichen, politischen, wirtschaftlichen, beruflichen und rechtlichen Belangen. Gegründet wurde er während der Umsetzungsphase der Pauschalreiserichtlinie als neue, starke Interessenvertretung für den Reisebürovertrieb. Drei Jahre nach seinem Start gehören dem VUSR bundesweit rund 400 Vollmitglieder an, zudem wird er von einer wachsenden Zahl an Fördermitgliedern unterstützt.

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Statement zur Insolvenz-Absicherung für Airlines

„Unsere“ Kunden müssen geschützt werden, denn die sichern uns letztlich auch unsere Existenz! Man muss nicht immer versuchen „global“ alle Probleme zu lösen.

Der VUSR e.V. kümmert sich um die nationalen Belange im Reisevertrieb und somit um den Schutz „unserer“ Kunden / Verbraucher.

von Marija Linnhoff

Insolvenz-Absicherung für Airlines
In eine alte Debatte kommt Bewegung

Kommt sie oder kommt sie nicht? Die Insolvenz-Schutzabsicherung für Airlines, die sich viele Reisebüros nach der Air-Berlin-Pleite wieder verstärkt wünschen. Es gibt erste Signale, dass sich etwas bewegen könnte.

10.10.2017, 08:02 Uhr

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VonVUSR

VUSR ruft zum klaren Bekenntnis für Toleranz und Weltoffenheit auf

„Der VUSR e.V., Verband unabhängiger, selbständiger Reisebüros, ruft anlässlich des Ergebnisses der Bundestagwahl, die touristischen Branchenvertreter und Verbände zu einem klaren Bekenntnis für Toleranz und Weltoffenheit auf.

Als Touristiker leben und lieben wir Umgang mit Menschen aller Nationen. Rassismus und Hetze haben in unserem Arbeitsalltag keinen Raum und wir dulden dies auch nicht in unserem touristischen Verband. .

Die Präsidentin des VUSR e.V., Marija Linnhoff, stellt klar: „Wir machen täglich Menschen zu „Ausländern“, wenn wir Deutschen helfen einen erholsamen Urlaub oder eine erlebnisreiche Reise zu verbringen. Fast jeder dieser Reisenden ist dann irgendwo ein „Ausländer“ oder „fremd“. Wie könnten wir denn gegen Fremde sein, wenn das doch unser tägliches Geschäft ist?“

Weiter führt sie aus: „Wir überschreiten für und mit unseren Kunden nicht nur Landes-Grenzen, wir denken und handeln auch weit über die Grenzen nationalstaatlichen Denkens hinaus.“

von Marija Linnhoff

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EU-PRRL: Offener Brief an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel

Iserlohn, den 03. Februar 2017

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

wir, die deutschen Reisebüros bzw. Reisemittler möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Umsetzung der Richtlinie EU 2015/2302 in ihrer geplanten Form, Art und Weise, weit mehr als zehntausende Arbeitsplätze in deutschen Reisebüros gefährdet, und dies in allen Vertriebswegen, egal ob niedergelassenes Reisebüro, mobiler Reiseberater oder Onlinevertrieb.

Aus diesem Grund wurde im November 2016 die Petition 68543 gestartet und erzielte rund 50.000 Unterschriften von Wählerinnen und Wählern. Nach Entscheidung des Petitionsausschusses vom 25.01.2017 wird die öffentliche Anhörung zu oben genannter Petition am 6. März 2017 um 13:00 Uhr stattfinden.

Die Umsetzung der Richtlinie wird mit besserem Schutz und mehr Sicherheit für Endverbraucher begründet, jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Der Schutz der Verbraucher wird deutlich zurückgesetzt und viele, über Jahrzehnte in deutscher Rechtsprechung festgelegte Grundsätze, werden gestrichen. Beispielsweise sind 8% Preiserhöhung bis 20 Tage vor Reiseantritt möglich und die Anmietung von Ferienwohnungen wird nicht mehr unter das Reiserecht fallen und somit sind die Gelder der Kunden nicht mehr gegen Insolvenz des Anbieters versichert. Die Liste kann bei Bedarf endlos fortgeführt werden.

Zusätzlich werden den deutschen Reisebüros bürokratische und rechtliche Hürden aufgebaut, welche nicht bewerkstelligt werden können, bzw. deren Finanzierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen unmöglich sein wird. Dies wird lediglich in konzerngebundenen Reisebüros (fast) kein Problem darstellen und die Struktur des deutschen Reisevertriebs wird sich durch die Umsetzung gravierend verändern, da die unabhängigen Reisebüros aus dem Stadtbild verschwinden werden. Gerade die deutschen Reisebüros betreiben bereits seit Jahrzehnten tagtäglich gelebten Verbraucherschutz, indem sie die Kunden beraten, informieren und in Ausnahmesituationen wie z.B. bei der Aschewolke, ein exzellentes Krisenmanagement betreiben.

Diese Richtlinie wurde auf Bestreben britischer Reisekonzerne, bzw. deren Verband in ihrer heutigen Form auf den Weg gebracht, jedoch sind die Urheber inzwischen vor dem Austrittsverfahren aus der EU, und somit ist niemandem zu vermitteln aus welchem Grund ein von Großbritannien initiierter Gesetzesentwurf in Europa bzw. Deutschland umgesetzt werden soll.

Nach der Anhörung vom 23.1.2017 vor dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz erscheint es offensichtlich, dass die Umsetzung der Richtlinie durch alle politischen Instanzen gewünscht und verfolgt wird. Jegliche Einwände der dort anwesenden Sachverständigen wurden nicht weiter beachtet.

Leider wurde bei dieser Anhörung deutlich, dass die deutschen Reisebüros bisher keine Vertretung auf politischer Ebene hatten. Angeblich wurden die deutschen Reisebüros durch den DRV – Deutscher ReiseVerband bzw. den asr – Allianz selbstständiger Reiseunternehmen vertreten, jedoch bestehen hier, bedingt durch die Strukturen, erhebliche Interessenkonflikte und deshalb ist es offensichtlich, dass die deutschen Reisebüros keinesfalls politisch vertreten wurden. Selbst renommierte Medien, wie z.B. das Handelsblatt, haben inzwischen diese Thematik aufgegriffen.

Wir möchten Sie nun auffordern, diese Richtlinie nicht wie geplant umzusetzen, sondern die Aufhebung (einhergehend mit Nachverhandlungen im Hinblick auf die Besonderheiten des deutschen Marktes, bzw. seines bisher vorbildlich praktizierten Verbraucherschutzes) in Brüssel zu beantragen, bzw. sich dafür einzusetzen, dass die Richtlinie nicht wie geplant umgesetzt wird, selbst auf die Gefahr eines drohenden Strafumsetzungsverfahrens hin.

Wir, die deutschen Reisebüros und Reisemittler, hatten bereits innerhalb von vier Wochen rund 50.000 Unterschriften gesammelt. Bitte unterschätzen Sie weder unseren direkten Kontakt, noch das Vertrauensverhältnis zu unseren Kunden – den Wählerinnen und Wählern in unserem Land.

Wir Deutschen sind nach wie vor, nicht nur Fußball- sondern auch Reiseweltmeister und mit der Umsetzung der Richtlinie, welche zudem Tausende von Reisebüros um ihre Existenz bringen wird und Zehntausende von hochqualifizierten Arbeitsplätzen in mittelständischen Unternehmen vernichtet, würden Sie den Reisenden Vielfalt, Objektivität und Sicherheit beim Buchen nehmen.

Daher möchten wir die Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich daran zu beteiligen und die in den Reisebüros weiterhin ausliegenden Unterschriftslisten zu unterzeichnen um Ihnen, sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin und der Politik zu zeigen, dass nicht nur die deutschen Reisebüros und Reisemittler, die Umsetzung der Richtlinie EU 2015/2302 ablehnen.

Vielen Dank
i.V. für 1000-ende von Reisemittlern und Millionen von Verbrauchern
Marija Linnhoff
1.Vorsitzende des VUSR e.V.

DOWNLOAD der Vorlage: Unterschriftenliste EU-PRRL Rückgabe nach Brüssel
BRIEF ALS PDF: Offener Brief an Frau Bundeskanzlerin Dr Merkel

VonVUSR

VUSR PR-Meldung zur Onlineumfrage des DRV

Link zur Textversion der Meldung

Donnerstag, den 22.12.2016, informierte der Deutsche Reise Verband (DRV) in einer Pressemitteilung über eine Online-Umfrage an die Reisebüros zu einzelnen Punkten der Pauschalreiserichtlinie.

Die Umfrageergebnisse sollen aus Vertriebssicht bei einer Anhörung vor den Ausschüssen ‚Recht & Verbraucherschutz‘ und ‚Tourismus‘ im Deutschen Bundestag am 23.01.2017 die Schwierigkeiten und Probleme belegen, die mit der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in deutsches Recht einhergehen.

Wir, als VUSR, empfehlen unseren Mitgliedern in jedem Fall, an dieser Online-Umfrage teilzunehmen. Je mehr Reisebüros sich an der Umfrage beteiligen, desto authentischer und belastbarer sind die dann vor dem Bundestag vorgetragenen Zahlen, Daten und Fakten.

Die Umfrage ist online bis zum 11.01.2017.

An dieser Stelle betont die Vorsitzende des VUSR e.V. Marija Linnhoff „Wir glauben -nach wie vor- daran, dass für die Erarbeitung einer deutschen Fassung der EU-Pauschalreiserichtlinie eine gemeinsame, konstruktive Zusammenarbeit der Verbände unabdingbar ist.“

Links

DRV Umfrage

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VUSR e.V. zum persönlichen Gespräch im BMJV

Marija Linnhof – Vorsitzende des VUSR e.V. zum persönlichen Gespräch im BMJV.

Staatssekretär Billen sagt zu, direkt am Counter die Praxis kennen zu lernen.

Marija Linnhoff, Vorsitzende des VUSR e.V. führte am heutigen Donnerstag im BMJV – Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz – ein persönliches Gespräch mit Staatssekretär Herrn Gerd Billen und Frau Gabriele Scheuer zum Entwurf der Pauschalreiserichtlinie.

In ausgesprochen freundlicher und sehr positiver Atmosphäre zeigte Marija Linnhoff, gemeinsam mit dem juristischen Beistand des VUSR e.V., Frau Julia Thöle, aus der Kanzlei Beiten Burkhard, nachdrücklich die Schwachstellen des derzeitigen Entwurfs der umstrittenen Pauschalreiserichtlinie auf.

Um die Problematik der geplanten Richtlinie zu verdeutlichen und die tägliche Praxis kennen zu lernen, lud Marija Linnhoff Staatssekretär Billen ein, einen Tag in einem Reisebüro mitzuarbeiten. Herr Billen sagte spontan zu, sich selbst direkt am Counter, mit dem Ablauf eines Beratungsgesprächs und dem Buchungsablauf vertraut machen. Um sich auch ein Bild zu machen, wie Verbraucher/Urlauber darauf reagieren.

Absolute Einigkeit besteht darin, dass Rechtssicherheit und Rechtsklarheit geschaffen werden muss. Sowohl auf Seiten der Verbraucher als auch des Reisevertriebs, der Reisebüros.

Der VUSR e.V. kündigt an, zunächst den Gesetzesentwurf abzuwarten und sich dann gegebenenfalls direkt an Brüssel zu wenden. Linnhoff sagte: „Wir werden nicht locker lassen!“

Insgesamt wertet Marija Linnhoff dieses Gespräch als Erfolg ihrer unermüdlichen Bemühungen in der Sache und sehr positives Signal gegenüber dem VUSR e.V.