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VUSR: Reisebüroverband spendet 160 Bäume für das Ahrtal

 

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat dem Ahrtal 160 klimaresiliente Bäume gespendet. Mit seiner Unterstützung für die Nachhaltigkeitsinitiative „Robin Gut“ will der Verband einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz in einer Region leisten, die mit der Hochwasserkatastrophe und zahlreichen Toten und riesigen Schäden zum Symbol dafür geworden ist, dass der Klimawandel bei uns angekommen ist. Verbandschefin Linnhoff sieht die Aktion als Zeichen, dass der Tourismus nicht nur hohe wirtschaftliche Bedeutung in den Regionen hat, sondern auch konkret etwas tun kann, Klimafolgen zu verringern.

VUSR-Chefin Linnhoff sieht die Tourismuswirtschaft in der Pflicht: „Wir als Tourismuswirtschaft müssen regelmäßig ein Zeichen setzen und konkrete Maßnahmen ergreifen, um unseren Planeten für künftige Generationen zu bewahren. Keine Branche braucht eine intakte Umwelt mehr als wir. Einige Veranstalter sind da bereits sehr aktiv. Uns war es wichtig, dass auch der Reisevertrieb mit diesen Bäumen nochmal ein Zeichen setzt, gerne auch vor Ort, wo unser Engagement sichtbar wird.“ Das Ahrtal sei nicht nur von der schlimmen Hochwasserkatastrophe heimgesucht worden, sondern sei eben auch eine touristische Destination in Deutschland.

Neben der direkten Unterstützung des Nachhaltigkeitsprojektes an der Ahr betont die Spende des VUSR auch die wichtige Rolle, die Reisebüros beim Klimaschutz spielen. Durch ihre Expertise und Beratung können sie eine bedeutende Lenkungsfunktion ausüben, indem sie Kunden zu nachhaltigeren Reiseoptionen führen. Linnhoff: „Die Reisebüros sind wichtige Helfer und Botschafter bei der Umsetzung des klimafreundlichen Reisens. Das müssen wir immer wieder deutlich machen. Wir wollen aber nicht nur dahingehend beraten, sondern auch aktiv etwas tun.“

Zudem plant der VUSR eine weiterführende Zusammenarbeit mit der Initiative „Robin Gut“, dessen Mitbegründer Dieter Könnes die Verbandsmitglieder kürzlich während einer Videokonferenz über die eigenen Ziele und die vielfältigen Möglichkeiten der Kooperation informiert hat.
„Für Reisebüros bietet sich eine gute Gelegenheit, die Kunden im Zuge der Beratung in das Thema einzuführen und so mit kleinen Aktionen einen wichtigen Beitrag zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu leisten“, so Linnhoff.
„Interessierte Mitglieder können für weitere Informationen jederzeit Kontakt zum Vorstand aufnehmen. Wir werden zudem in Kürze über die Möglichkeiten gezielt informieren“, führt Linnhoff weiter aus.

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FTI: Reisebüros wollen Transparenz über Zukunft des Veranstalters


Linnhoff: Reiseveranstalter FTI muss Klarheit über Zukunftsfähigkeit schaffen

Anlässlich neuer Gerüchte um einen neuen Investor und die Veröffentlichung der Bilanz 2021/2022 des Reiseveranstalter FTI hat der Bundesverband der Reisebüros VUSR Transparenz über die Zukunft des Veranstalters gefordert. Im frisch erschienenen Abschluss der FTI für das Jahr 2022 beschreibe der Wirtschaftsprüfer „die Unternehmensfortführung – trotz der o.g. bestehenden grundsätzlichen Risiken – als voraussichtlich gesichert an.“ Diese Formulierung „voraussichtlich gesichert“ gepaart mit der bekannten Investorensuche des Konzerns impliziere ein vorhandenes Ausfallrisiko und werfe für die Reisebüros und Kunden gerade in der Buchungsphase für den Sommer 2024 Fragen nach der Zuverlässigkeit des Veranstalters auf, die die FTI im eigenen Interesse schnell beantworten müsse.

Verbandschefin Marija Linnhoff sieht durch die Bilanz etliche Fragen: „Im Interesse der Branche und der Reisenden muss die FTI Klarheit schaffen, insbesondere über die tatsächlichen Buchungsentwicklungen im aktuellen Jahr, da diese mit entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns sind. Ausweislich des Abschlusses 2022 ist die FTI hoch belastet. Für die Reisebüros und die Kunden ist es gerade vor der wichtigen Verkaufssaison wichtig zu wissen, ob FTI ein gut finanzierter und damit verlässlicher Partner ist und die Erlös- und Schuldensituation mit zu erwartenden Buchungen in Einklang zu bringen sind.“

Gerüchte über den bevorstehenden Einstieg eines Investors gab es in der Vergangenheit immer wieder, aktuell erreichten den Verband auch einzelne Meldungen über nicht bezahlte Hotelrechnungen in Zielgebieten, die angeblich demnächst mit oder durch einen neuen Investor beglichen werden sollten. Linnhoff: „Es wird viel kolportiert über den Zustand von FTI. Wir brauchen deshalb Klarheit seitens des Unternehmens, damit wir den Aufwärtstrend der Branche nicht durch Unsicherheit bei Reisebüros und Reisenden belasten.“ Linnhoff kündigte an, die Bilanz 2022 der FTI prüfen zu lassen um genau zu analysieren, welche Rückschlüsse gezogen werden könnten. Besser sei es, der Konzern schaffe Transparenz über seine Zukunft.

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Marija Linnhoff zu Gast bei WDR „Hier und heute“

Sommer, Sonne, Sonnenschein – dafür mal eben ins Warme Fliegen oder Sonne tanken beim Skifahren. Ja das wird dieses Jahr wieder ein bisschen teuer – mit 3% höheren Preisen vielleicht im ersten Moment nicht so viel, aber die Preise steigen Jahr für Jahr.

Wie teuer wird es in diesem Jahr? Was ist mit der neuen Flugsteuer? Gibt es hier und da noch Schnäppchen? Trends? Unsere 1. Vorsitzende klärt die Zuschauer auf. (Beitrag ab Minute 1:15)

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Ticketsteuer und Streiks: Linnhoff fordert mehrUnterstützung für Luftverkehrswirtschaft


VUSR-Chefin: Reisebranche braucht eine verantwortungsbewusste Ticketsteuerpolitik und besseren Schutz vor Streikauswirkungen

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR fordert von der Bundesregierung eine besonnene Entscheidung angesichts der geplanten Erhöhung der Ticketsteuer. Die Vorsitzende Marija Linnhoff plädiert dafür, die Erhöhung nicht wie geplant im Mai in Kraft treten zu lassen, sondern auf das Ende des Jahres zu verschieben. „Eine Anhebung der Ticketsteuer im Mai sorgt für weiter steigende Preise und bedeutet darüber hinaus einen großen bürokratischen Aufwand für Reisebüros und Airlines. Hinzu kommt, dass vor allem Familien mit Kindern, die in der Regel eher später buchen, von höheren Preisen in besonderem Maße betroffen wären. Viele Kunden würden dann wohl in diesem Jahr von einer Buchung absehen. Das ist nicht nur wirtschaftlich kontraproduktiv, sondern auch schlecht für die Stimmung in unserem Land.“

„Was wir brauchen, ist mehr Stabilität und nicht noch mehr Frust“, konstatiert die VUSR-Chefin auch in Hinblick auf die aktuellen Streiks im Verkehrssektor. „Die Streiks der Lokführer in den letzten Wochen und Monaten und der heutige Streik des Sicherheitspersonals an großen deutschen Flughäfen sorgen nicht nur für erhebliche Beeinträchtigungen für Passagiere und Fluggesellschaften, sondern zehren an den Nerven aller Beteiligter“. Linnhoff fordert daher eine bessere Regulierung der Streiks im Verkehrssektor durch die Bundesregierung. „Natürlich muss das Recht auf Streik geschützt werden, aber es kann nicht sein, dass einzelne Interessensgruppen in regelmäßigen Abständen den Schienen- oder Flugverkehr in Deutschland lahmlegen. Das geht nicht nur zu Lasten der Reisenden, sondern voll auf die Knochen der Reisebüros, die einen riesigen unbezahlten Mehraufwand haben. Wir wollen Freude verkaufen und nicht die Kämpfe der Gewerkschaften ausbaden.“

Linnhoff stützt damit auch die die Forderungen von Eurowings-Chef Jens Bischof, der in einem aktuellen Interview mit der fvw gefordert hatte, die kritische Infrastruktur besser vor Streiks zu schützen, z.B., wie in Italien üblich, durch Zeitfenster an Streiktagen, in denen Bahn- und Flugverkehr stattfinden können.

Der VUSR setzt darauf, dass die Bundesregierung die drängenden Anliegen der Reisebranche ernst nimmt und Maßnahmen ergreift, um die Stabilität in der Luftverkehrswirtschaft zu fördern.

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Verbandsentwicklung: VUSR setzt 2023 Aufwärtstrend fort


Linnhoff: Unterstützung ist branchenweit gestiegen – Erneut Zuwachs bei Mitgliedern und Förderern

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat auch im letzten Jahr deutlich an Zuspruch gewonnen. Über 40 neue Reisebüros haben sich in den vergangenen 12 Monaten dem Verband angeschlossen. Mit COMPASS Kreuzfahrten und America Unlimited wurden zudem weitere, vertriebsnahe Spezialreiseveranstalter als Fördermitglied gewonnen. Weiterhin ergänzen mit NumBirds und Z.i.e.l. zwei bekannte Dienstleister aus der Branche das Portfolio an Förderern. Verbandschefin Linnhoff sieht auch 2024 weiteren Aufwind für ihren Verband, auch vor dem Hintergrund, dass die Herausforderungen für die Reisebüros weiter wachsen würden.

Auch auf Seiten der Kooperationen gibt es Verstärkung für den Verband: Die inzwischen vollständig zu Schauinsland-Reisen gehörige Alpha-Kooperation und die Franchise-Kette Holiday Land konnten als Fördermitglieder gewonnen werden. Die Vorsitzende, Marija Linnhoff, sieht die Arbeit des Verbandes und den eingeschlagenen Weg durch die Beitritte mehr denn je bestätigt. „Als einzige, reine Interessenvertretung für den Reisevertrieb sind wir inzwischen in der Branche angekommen und werden als Gesprächspartner geschätzt. Wir sprechen Themen offen an und drängen im Sinne des Vertriebs und der Branche auf ehrliche und schnelle Problemlösung. Gerade die Datenaffäre und die Novellierung der Pauschalreiserichtlinie zeigen, dass es innerhalb der Branche viele Themen gibt, die nicht im Sinne aller angegangen werden. Hier ist der VUSR als unabhängige Vertretung in der Lage „das Kind beim Namen zu nennen“ und Sachverhalte kritisch, aber immer sachlich, zu hinterfragen.“

Der VUSR bleibe seiner Linie treu und sei eine streitbare Interessenvertretung der Reisebüros. So würde man im Zweifel „nein“ sagen, wenn Kooperationsangebote, die Unabhängigkeit nicht gewährleisteten. Deshalb habe man jüngst eine Fördermitgliedschafts-Anfrage kurzerhand abgelehnt.

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Reisebüros: Unzufriedenheit ist keine Entschuldigung für Menschen- und Demokratieverachtung


VUSR-Vorstand : Tourismusbranche muss gemeinsam Flagge zeigen

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat sich mit den bundesweiten Protesten gegen Rechtsextremismus solidarisiert. Die Vorsitzende Marija Linnhoff rief Reisebüros auf, sich aktiv an den Demos und Aktionen gegen Rechtsextremismus zu beteiligen. Unzufriedenheit -so verständlich sie an einigen Stellen sei- sei niemals eine Entschuldigung für Menschen- und Demokratieverachtung. Gerade die Touristiker stünden für Weltoffenheit und den Austausch mit anderen Kulturen und müsste auch deshalb in aller Entschiedenheit gegen rechtsextreme Tendenzen ankämpfen. Viele Reisebürobetreiber und ihre Mitarbeiter hätten zudem einen Migrationshintergrund, zum Teil schon vor Generationen. Rechtextremismus und seine Auswirkungen seien nicht nur eine Gefahr für Demokratie und Gesellschaft, sondern auch für alles, für was die Reisebranche stehe.

VUSR-Chefin Linnhoff sagte dazu: „Die aufgedeckten Vertreibungsphantasien der Rechtsextremen zeigen, was die wirklich wollen, das Land spalten und abschotten. Unzufriedenheit mit politischen Entscheidungen mag legitim sein, aber sie ist niemals eine Entschuldigung für Extremismus oder gar Menschen- und Demokratieverachtung.“ Es sei unerlässlich, Kritik im demokratischen Spektrum konstruktiv und sachlich zu äußern. Rechte „Rattenfänger“ hingegen, die mit einfachen Lösungen locken, böten keinen wirklichen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen, denen sich unser Land und auch die Tourismusbranche gegenübersieht.

Die Reisebranche, die wie kaum eine andere von Weltoffenheit, kulturellem Austausch und dem Kennenlernen anderer Länder lebe, sieht Linnhoff in der Verantwortung, an vorderster Front gegen die Verbreitung rechtsradikaler Parolen zu kämpfen „Es ist gut, wenn viele aus der Touristik ihre Stimme erheben, wie wir es auch in den letzten Tagen gesehen haben. Wenn Rechtsradikale und ihr parlamentarischer Arm von millionenfacher Ausweisung und Vertreibung sprechen, steht die vielfältige und international vernetzte Tourismuswirtschaft in der Pflicht, solchen Stimmen entschieden entgegenzutreten, und das nicht nur auf Demos. Wir müssen uns gemeinsam überlegen, wie wir das über die jetzigen Demonstrationen hinaus verstetigen. Eins ist doch klar: Abschottung ist das krasse Gegenteil von dem, wofür wir als Branche stehen.“, erklärt die Vorsitzende.

Deutschland brauche Gemeinsinn und kein Spiel mit dem Feuer, das nur in den Abgrund führt. „Wir haben gesehen, wohin Abschottung und Hass führen können. Die dunklen Kapitel unserer Geschichte dürfen sich nicht wiederholen. Reisen und das Entdecken anderer Kulturen leisten da einen wichtigen Beitrag. Das ist angewandte Offenheit und ein wichtiger Pfeiler für eine demokratische Zukunft. Deshalb ist beim Reisen der Blick über den eigenen Tellerrand so wichtig, um zu sehen, wie Menschen in anderen Ländern, auf anderen Kontinenten leben. Dies erweitert den Horizont und setzt die eigene Situation ins Verhältnis.“, so Linnhoff abschließend.

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Reisebüros fordern ehrliche Diskussion um Absicherung von Einzelleistungen


Linnhoff: Die unnötige Sonderstellung von Einzelleistungen ist die eigentliche Gefahr für die deutschen Reiseveranstalter

Anlässlich der ersten Anhörung des Bundesjustizministeriums zur Novellierung der Pauschalreiserichtlinie hat der Bundesverband der Reisebüros VUSR eine ehrliche Diskussion über die Absicherung von Einzelleistungen gefordert. Hier liege die größte Gefahr für die Pauschalreise und die deutschen Reiseveranstalter. Das müsse jedem klar sein, der gleichzeitig ein hohes Verbraucherschutzniveau und wirtschaftlich erfolgreiche Reiseveranstalter in Deutschland haben möchte. Für die Reisebüros bedeutete der Entwurf vor allem mehr Bürokratie, fachlich seien die Anforderungen aber handelbar. Der VUSR fordert dennoch massive Anpassungen, vor allem zum Schutz der deutschen Veranstalter, die bereits heute stark belastet sein. Die Novelle der Pauschalreiserichtlinie zementiere einen unfairen Wettbewerbsvorteil und öffne in Zeiten knapper Budgets bei den Kunden den Weg zur Abwanderung in ein schlecht abgesichertes Produkt, zulasten der Reiseveranstalter und des Umsatzes in Reisebüros.

Verbandschefin Marija Linnhoff fordert eine Debatte auch innerhalb der Branche: „Ich fand es erstmal sehr bedauerlich, dass im Bundesjustizministerium kein deutscher Reiseveranstalter mit am Tisch saß und direkt aus Unternehmenssicht berichtet hat, dafür aber sehr wohl Vertreter von großen Online-Plattformen. Manchmal wäre es auch gut, wenn nicht nur die Verbände, sondern die Unternehmen selbst berichten würden, da ist der Blick doch direkter. Das stimmt mich nachdenklich und zeigt, dass wir in der Branche selbst die Probleme klarer benennen müssen. Die Nicht-Absicherung der Einzelleistungen verzerrt den Wettbewerb und lässt Hintertüren offen, um hohe Verbraucherstandards zu umgehen. Wir brauchen Wettbewerbsgleichheit, und zwar in der Richtlinie festgelegt. Wer dauerhaft eine starke Veranstalterlandschaft erhalten will, muss sich dafür einsetzen.“

Linnhoff sieht die zwingende Notwendigkeit, die Interessen aller Bereiche in der kommenden Debatte zusammenzubringen. Man dürfe die Interessen der Veranstalter nicht gegen die der Verbraucher und auch nicht gegen die anderer Marktteilnehmer aufwiegen. Nur so könne ein Kampf für eine Anpassung der Pauschalreiserichtlinie gelingen, der möglichst viele Interessen berücksichtige. Linnhoff: „Wir müssen an dieser Stelle Interessen der Veranstalter, der Reisenden und des Vertriebs zusammenbringen und so in Brüssel gemeinsam antreten. Wir brauchen weniger Bürokratie und ein funktionierendes System, das die Pauschalreise als beliebteste Reiseform der Deutschen weiter attraktiv hält. Wenn wir uns die politische Landschaft anschauen, wird das nur im Schulterschluss funktionieren. Wir brauchen also keine Konfrontation Verbraucherschutz gegen Touristik, sondern ein gemeinsames Vorgehen mit einem Ziel.“

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Marija Linnhoff zu Gast beim NTV „Reisegipfel“

In einer Diskussionsrunde mit ntv Moderatorin Isabelle Körner beleuchteten Tourismusexpert:innen die aktuellen Reisetrends, sprachen über die Luftverkehrs- und Kreuzfahrtbranche und gaben Tipps für preiswerte Urlaube trotz steigender Kosten.

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Late Night Marija Folge 17 – Worte zum Jahresbeginn 2024

Zum Start ins neue Jahr wirft unsere 1. Vorsitzende Marija Linnhoff einen (positiven) Blick in die Zukunft. Aber auch ein paar kritische Worte sind angebracht, natürlich in Ihrer gewohnt direkten, aber immer sachlichen Art und Weise.

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RTK-Dialogtage: Bösl-„Abschied“ ohne echte Selbstkritik und mit fataler Botschaft


Linnhoff: „Dass Bösl mit der Datenaffäre scheinbar glimpflich davonkommt, lässt für die Branche nichts Gutes erwarten.“

Der Bundesverband der Reisebüros VUSR hat anlässlich des operativen Ausscheidens von Thomas Bösl den Umgang der Verantwortlichen mit der RTK-Datenaffäre erneut kritisiert. Bösl habe mit der Datenweitergabe nicht nur Vertrauen zerstört, sondern auch in negativer Hinsicht Standards für die Branche gesetzt. Mit seiner Salami-Taktik bei der Aufklärung der Datenaffäre und dem kläglichen Umgang eines Großteils der Branche damit habe man die fatale Botschaft gesendet, dass man derartige Machenschaften toleriert und sie am Ende durch Nicht-Handeln sogar honoriert. Die Lobhudelei auf Bösl zum vermeintlichen Abschied sei vor diesem Hintergrund zwar erwartbar gewesen, inhaltlich gerechtfertigt sei sie aber nicht.

Verbandschefin Marija Linnhoff sagte dazu: „Die Botschaft ist deutlich: Bösl sagt ein bisschen sorry, nachdem er sich monatelang einer effektiven Aufklärung verweigert hat und schon sind wieder alle gut miteinander. Von echter und fundamentaler Selbstkritik kann ich nichts erkennen. Das ist fatal, weil es bedeutet, dass man mit einer massiven Verletzung des Vertrauens zu den Reisebüros und auch einigen Veranstaltern ungeschoren durchkommt und sang- und klanglos weitermacht und dafür noch gefeiert wird. Das bedeutet auch, dass die Herren, die weiter große Räder drehen wollen, jetzt wissen, dass nicht nur viele Reisebüros, sondern auch einige Veranstalter bereit sind, das mitzumachen und sich am Nasenring durch die Arena ziehen zu lassen, um am Ende noch zu applaudieren. Wir hätten einen echten Neustart für den Umgang in der Branche gebraucht.“

Linnhoff warnt davor, dass dies neue Standards setzt für den Umgang der Veranstalter mit den Reisebüros. Dem müsse man mit Geschlossenheit Einhalt gebieten: „Wer einen starken Vertrieb will, darf hier nicht noch applaudieren. Und das Spiel geht weiter. Warum sagt RTK nicht, dass FTI der Leitreiseveranstalter in der Kooperation ist und tut weiter so, als wäre man unabhängig? Spätestens nach der Datenaffäre, in der die weitergegebenen Daten maßgeblich der FTI zugutekamen, sollte man da innerhalb der Kooperation mal einiges hinterfragen. Hinzu kommt, dass man hört, FTI habe einen neuen Investor, von dem niemand weiß, wer er ist. Auch hier wäre Transparenz angesagt, um Planungssicherheit zu schaffen, zumal die buchungsstarken Monate vor der Tür stehen und die Reisebüros sowie die Reisenden wissen sollten, mit wem man es bei einzelnen Veranstaltern zu tun hat und wie verlässlich die Partner sind.“