Autor-Archiv Redaktion VUSR

VonRedaktion VUSR

VUSR zu den aktuellen Insolvenzen

Innerhalb nur weniger Wochen mussten kürzlich gleich zwei Airlines und ein Veranstalter Insolvenz anmelden. Meist stranden bei so einer Insolvenz tausende Menschen irgendwo auf der Welt. Da sind dann auch immer die Buchungsstellen gefordert, also vielfach die Reisebüros.

Bei einer Pauschalreise muss im Falle einer Airline-Insolvenz der Veranstalter für Ersatz sorgen. Wenn aber ein Nur-Flug gebucht wird, z.B. direkt bei der Airline, dann gibt es bekanntlich keinen adäquaten Sicherungsschein. Der Flugpreis muss bei Nur-Flug meistens noch am Buchungstag vollständig bezahlt werden. Macht dann die Airline Wochen oder Monate später Pleite, können die Tickets quasi entsorgt werden. Das bezahlte Geld ist fast immer verloren.

Oft stehen Reisebüros nun vor folgendem Problem: Soll man bei individuellen Kundenwünschen keine Nur-Flug-Buchungen mehr annehmen, weil bei einer Airline-Insolvenz ein separat gebuchtes Landprogramm zum Problem werden könnte? – Nein – natürlich nicht!

Deshalb fordern wir vom Verband unabhängiger, selbstständiger Reisebüros (VUSR e.V.) für die Zukunft auch eine Absicherung der Kundengelder bei Nur-Flug. Zumindest müssen die Reiseversicherer entsprechende Produkte auf den Markt bringen.

Außerdem müssen Qualität und Sicherheit wieder in den Vordergrund der Reiseplanung rücken. Es muss uns gelingen klar zu machen, dass dies dann auch seinen Preis hat. Natürlich muss auch die Arbeit der Reisebüros wieder mehr Wertschätzung erfahren – beim Kunden und bei den Veranstaltern. Gerade in Zeiten wie diesen holen wir doch ständig „die Kohlen aus dem Feuer“. Dafür sollten wir auch faire Vergütungen erhalten.

All das können wir nur gemeinsam schaffen.
Und je mehr Mitglieder unser Verband hat, desto besser werden wir gehört.

Deshalb komme auch Du zu uns:

Verband – Jetzt Mitglied werden!

VonRedaktion VUSR

Einladung zur Infoveranstaltung des VUSR 17.11.2017 in Berlin

Jetzt anmelden!

Der VUSR lädt alle Mitglieder und Interessierte zu seiner Informationsveranstaltung am 17.11.2017 im Intercontinental Hotel in Berlin (Budapester Str. 2, 10787 Berlin) ein.

Beginn der Veranstaltung ist um 09:30 Uhr, voraussichtliches Ende 17:30 Uhr.

Neben einer Reihe von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion zum Thema PRRL und deren Folgen, werden weitere wichtige Themen für die Zukunft der Reisebranche angesprochen und diskutiert. Parallel dazu findet ein Reisemarkt statt.
Geplant sind u.a. Vorträge von:

  • Prof. Dr. Hans-Josef Vogel und Dr. Julia Thöle, LL.M. – Beiten Burkhard RAe –
    zum Thema PRRL, Handelsvertreterstatus und Datenschutzverordnung
  • Bernhard Koller – Bewotec – zur technischen Umsetzung der PRRL
  • Dennis Zimon – Passolution – Präsentation des Start-Ups
  • Ömer Karaca – Schmetterling Kooperation – Technik-Neuheiten
  • Adrian Brehm – taa – „Benchmarks & Bewertung – Wo stehe ich mit meinem Reisebüro?“ Sascha Nitsche – Solamento – Synergien zwischen stationär und mobil
  • Ralph Kiesel – KCS – zum Thema Emailarchivierung
  • Felix Methmann – VZBV – zum Thema Verbraucherschutz
  • Carsten Burgmann – Anex Tour – Rede und Antwort zum Veranstalter Anex
  • Keynote Speaker aus der Politik
  • Weitere Überraschungsgäste

Abgerundet wird die Veranstaltung mit einer von Matthias Gürtler (Chefredakteur touristik aktuell) moderierten Podiumsdiskussion mit Vertretern von Veranstaltern, Reisebüros, Dienstleistern und Juristen.

Das genaue Programm folgt in Kürze.

Hinweise

Für Mitglieder ist die Veranstaltung kostenlos, die Mitgliederversammlung findet am darauffolgenden Tag, 18.11.2017, statt.

Für Nicht-Mitgliedern fällt ein Kostenbeitrag von 59 Euro inkl. Verpflegung an.

Wir bitten um feste Zusage / Anmeldung bis 31.10.2017. Der Betrag von 59 Euro ist bei der Anmeldung zu bezahlen. No Show (auch für Mitglieder) 59 Euro.

Bitte überweisen Sie den zu zahlenden Betrag nach Anmeldung auf unser Konto bei der Sparkasse Iserlohn:

VUSR e.V.
BLZ 44550045 / KTO: 183350
IBAN: DE30 4455 0045 0000 1833 50
BIC WELADED1ISL
Verwendungszweck: Infoveranstaltung Berlin 2017 / Ihr Name

Vielen Dank!

VUSR-Flyer zum Download

Link zum Anmeldeformular

 

 

 

 

VonRedaktion VUSR

Stellungnahme von Klaus Brähmig zur AirBerlin

Nebulös ist nicht nur die Landung auf Sylt, nebulös ist auch der Umgang mit Kundengeldern!

Air Berlin Insolvenz – Regierung muss Flugsteuern für Kundschaft sichern

von Klaus Brämig

Als ausscheidendes Mitglied des Deutschen Bundestages, das über Jahrzehnte sich in der Tourismuspolitik engagiert hat, muss sich mich noch mal in die aktuelle Diskussion um die Air Berlin Insolvenz einmischen. Einleitend will ich hier richtigstellen, dass nach meinem letzten Post zu diesem Thema einige Beobachter das Gefühl hatten, ich würde eine harte Insolvenz ohne staatliche Unterstützung (Grounding) vorziehen. Das war nicht meine Absicht. Meine Wut bezog sich mehr darauf, dass es mal wieder die kleinen und mittleren Reisebüros sind, die in Krisenzeiten mit umfassender Information dafür Sorge tragen, dass der Imageschaden für die Reisebranche nicht noch größer wird. Gerade in diesem Jahr hat die Bundesregierung mit der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie diese Unternehmen erneut belastet und die Konzentrationsbemühungen bei der Wertschöpfungskette für die touristische Großindustrie gestärkt. Wenn in den nächsten Monaten und Jahren hunderte kleine Reisebüros Pleite gehen, wird aber kein Regierungsmitglied mit einem großen Scheck dastehen und die drohende Insolvenz abwenden. Jahrelanges Missmanagement an der Unternehmensspitze der Air Berlin wird am Ende noch mit Steuergeldern bezuschusst, gleichzeitig verabschiedet man Gesetze durch die konkurrenzfähige Unternehmen des Mittelstandes zunehmend aus dem Markt gedrängt werden. Das ist ein Beitrag zur Politikverdrossenheit, die das Ergebnis der letzten Wahl auch zu Teilen widerspiegelt.

Jetzt aber zum konkreten Problem der Kunden bei der Insolvenz von Air Berlin. Der Verband unabhängiger und selbständiger Reisebüros (VUSR) hat mich darauf hingewiesen, dass derzeit die Fluggesellschaft für nicht durchgeführte oder langfristig stornierte Flüge keine Flugsteuern erstattet. Das ist nicht korrekt, denn die Steuern sind Abgaben, die nicht für die Airline bestimmt sind bzw. nur zur Weitergabe. Diese Steuern sind für die Umwelt, Flughäfen, Kerosinzuschläge und ähnliches gedacht – aber nicht für die Airline selber.

Ein aktuelles Beispiel aus dem Reisbüroalltag: Sieben Kunden buchen einen Flug von München über Düsseldorf nach Miami

Flugpreis € 213,- Steuern € 390,06 (pro Person)

Der Hinflug ist aktuell noch geplant, der Rückflug sollte nach dem 15. Oktober stattfinden, wird aber nicht mehr durchgeführt. Danach verliert der Kunde die Hälfte seines gebuchten Fluges, was nach Insolvenzrecht auch richtig ist. Nicht nachvollziehbar ist aber, dass der Kunde seine anteiligen Steuern von € 195,03 nicht erstattet bekommt und zugleich noch einen neuen Rückflug im Wert von € 298,47 (pro Person) kaufen muss.

Hier muss die Regierung eingreifen. Es war die Politik, die sich dafür eingesetzt hat, dass die Air Berlin (teilweise) ihren Flugbetrieb noch aufrechterhalten konnte und das mit vielen Millionen Euro Steuergeldern. Dann muss der Kunde als Verbraucher aber auch erwarten können, dass Air Berlin fair und korrekt mit seiner Kundschaft umgeht. Ich kann meine Nachfolger und die Mitglieder der Bundesregierung nur aufrufen, schnellstmöglich zu beraten, wie die Kunden rasch ihren rechtlich zustehenden Steueranteil erstattet bekommen. Seit langen Jahren fordern Fachleute eine Insolvenzabsicherung bei den Fluglinien und die Politik wurde immer wieder genarrt mit der Aussage, dass die ausländische Konkurrenz mit den zusätzlichen Kosten Wettbewerbsvorteile erhalten würde. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, eine Versicherung zur Absicherung der Kundengelder auf dem deutschen Markt zu etablieren. Dann wäre der Kunde selbst in der Lage, die Entscheidung, ob er sein Geld absichert oder auch nicht, zu treffen. Diese Gespräche müssen dann aber offensiv mit Versicherern, Vertrieb etc. forciert werden./ K.B.

Mit freundlicher Genehmigung von Klaus Brähmig

Quelle: https://www.facebook.com/klaus.brahmig/posts/992680797538813

 

 

VonRedaktion VUSR

VUSR ruft zum klaren Bekenntnis für Toleranz und Weltoffenheit auf

„Der VUSR e.V., Verband unabhängiger, selbständiger Reisebüros, ruft anlässlich des Ergebnisses der Bundestagwahl, die touristischen Branchenvertreter und Verbände zu einem klaren Bekenntnis für Toleranz und Weltoffenheit auf.

Als Touristiker leben und lieben wir Umgang mit Menschen aller Nationen. Rassismus und Hetze haben in unserem Arbeitsalltag keinen Raum und wir dulden dies auch nicht in unserem touristischen Verband. .

Die Präsidentin des VUSR e.V., Marija Linnhoff, stellt klar: „Wir machen täglich Menschen zu „Ausländern“, wenn wir Deutschen helfen einen erholsamen Urlaub oder eine erlebnisreiche Reise zu verbringen. Fast jeder dieser Reisenden ist dann irgendwo ein „Ausländer“ oder „fremd“. Wie könnten wir denn gegen Fremde sein, wenn das doch unser tägliches Geschäft ist?“

Weiter führt sie aus: „Wir überschreiten für und mit unseren Kunden nicht nur Landes-Grenzen, wir denken und handeln auch weit über die Grenzen nationalstaatlichen Denkens hinaus.“

von Marija Linnhoff

VonRedaktion VUSR

WERDE MITGLIED im VUSR e.V.

VUSR e.V. Werbekampagne mit der Touristik Aktuell
und freundlicher Unterstützung engagierter Reisebüro
Kollegen/-innen in ganz Deutschland.

Aktion: Mitglieder werben Mitglieder – gemeinsam sind wir stark.

Werde jetzt VUSR Mitglied!

VonRedaktion VUSR

E-Mail an die Abgeordneten zur 2. und 3. Lesung zur PRRL

Download: Anschreiben-an-die-Abgeordneten-zur-2-und-3-Lesung

Sehr geehrte/r Herr/Frau …,

die Abstimmung zur Pauschalreiserichtlinie im Bundestag ist jetzt für den 02.06.17 um 01.10 Uhr terminiert. Hier soll 2. und 3. Lesung gleichzeitig stattfinden.

Ich möchte als wählender Bürger von meinem demokratischen Recht Gebrauch machen und von Ihnen, als meinem Wahlkreisabgeordneten, Ihr Abstimmungsverhalten erfragen, sehr gern auch mit einer Begründung Ihrer Entscheidung.

Mir stellten sich als Unternehmer und Wähler folgende Fragen:

  • Warum wird der Verbraucherschutz im Vergleich zum bisherigen Niveau derart abgesenkt?
  • Warum sind Tagesreisen erst ab 500 Euro abgesichert? Tagesreisen in diesem Preisniveau sind eher selten bis gar nicht vorhanden.
  • Warum werden Einzelleistungen, wie Ferienhäuser und Ferienwohnungen ausgenommen? Hier besteht dasselbe Risiko und Schutzbedürfnis des Kunden. Hierdurch wird dubiosen Onlineanbietern Tür und Tor zum Betrug am Kunden eröffnet.
  • Warum dürfen zukünftig die Reiseveranstalter eine Preiserhöhung von bis zu 8% ohne nennenswerte Beweispflicht erheben? Bisher waren es 5% mit relativ strikten Vorgaben.
  • Warum werden mittelständische Unternehmen in der Haftung den Großkonzernen gleichgestellt, obwohl diese für die vermittelten Leistungen nach der aktuellen und zukünftigen Rechtslage nicht für diese Leistungen haften können?
  • Warum werden durch die Haftungsproblematik, zehntausende an hochqualifizierten Arbeitsplätzen in den kleinen und mittelständischen Unternehmen leichtfertig aufs Spiel gesetzt?
  • Warum wird vom Petitionsausschuss keine Empfehlung abgegeben und auf die nächste Legislaturperiode verweisen? Wofür gibt es eigentlich diesen Ausschuss wenn er doch ohne Bedeutung ist?

Es ist mir persönlich absolut unverständlich wie ein solch unausgegorenes Gesetz trotz diverserer „Nachbesserungen“ in einer Nacht und Nebel Aktion durchgewunken werden soll, anders kann ich mir die Ansetzung für 01:10 Uhr morgens nicht erklären. Zu diesem Zeitpunkt werden so gut wie keine Abgeordneten zur Abstimmung im Plenum weilen und zu dem wird hier auch garantiert keine Debatte über Sinn oder Unsinn dieses Gesetzes entstehen.

Aus diesem Grund möchte ich Sie bitten, mir Ihr Abstimmungsverhalten mitzuteilen.

Hochachtungsvoll

Download: Anschreiben-an-die-Abgeordneten-zur-2-und-3-Lesung

VonRedaktion VUSR

PRRL: Brief an die Wahlkreisabgeordneten

Download

Liebe Kollegen, jetzt gilt es nochmal all unsere Kräfte im Kampf gegen die PRRL  zu mobilisieren.

Schreibt Eure Wahlkreisabgeordneten an, lasst sie euer Wissen und eure Bedenken zur PRRL in einem persönlichen Gespräch wissen. Informiert die lokale Presse,  die solche Termine sehr gerne begleitet.

Im Hinblick auf den Wahlkampf können wir so eine WIN-WIN Situation für die Politiker und unsere Branche erzeugen.

Öffentlichkeit ist wichtig um unser Anliegen erfolgreich vorantreiben zu können.

Gemeinsam können wir es schaffen das Bürokratiemonster zurück nach Brüssel „zu schicken“.

Der VUSR Vorstand

Briefvorlagen zum Download (Brief-an-den-Wahlkreisabgeordneten.docx)

 

VonRedaktion VUSR

EU-PRRL: Offener Brief an Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel

Iserlohn, den 03. Februar 2017

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

wir, die deutschen Reisebüros bzw. Reisemittler möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass die Umsetzung der Richtlinie EU 2015/2302 in ihrer geplanten Form, Art und Weise, weit mehr als zehntausende Arbeitsplätze in deutschen Reisebüros gefährdet, und dies in allen Vertriebswegen, egal ob niedergelassenes Reisebüro, mobiler Reiseberater oder Onlinevertrieb.

Aus diesem Grund wurde im November 2016 die Petition 68543 gestartet und erzielte rund 50.000 Unterschriften von Wählerinnen und Wählern. Nach Entscheidung des Petitionsausschusses vom 25.01.2017 wird die öffentliche Anhörung zu oben genannter Petition am 6. März 2017 um 13:00 Uhr stattfinden.

Die Umsetzung der Richtlinie wird mit besserem Schutz und mehr Sicherheit für Endverbraucher begründet, jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Der Schutz der Verbraucher wird deutlich zurückgesetzt und viele, über Jahrzehnte in deutscher Rechtsprechung festgelegte Grundsätze, werden gestrichen. Beispielsweise sind 8% Preiserhöhung bis 20 Tage vor Reiseantritt möglich und die Anmietung von Ferienwohnungen wird nicht mehr unter das Reiserecht fallen und somit sind die Gelder der Kunden nicht mehr gegen Insolvenz des Anbieters versichert. Die Liste kann bei Bedarf endlos fortgeführt werden.

Zusätzlich werden den deutschen Reisebüros bürokratische und rechtliche Hürden aufgebaut, welche nicht bewerkstelligt werden können, bzw. deren Finanzierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen unmöglich sein wird. Dies wird lediglich in konzerngebundenen Reisebüros (fast) kein Problem darstellen und die Struktur des deutschen Reisevertriebs wird sich durch die Umsetzung gravierend verändern, da die unabhängigen Reisebüros aus dem Stadtbild verschwinden werden. Gerade die deutschen Reisebüros betreiben bereits seit Jahrzehnten tagtäglich gelebten Verbraucherschutz, indem sie die Kunden beraten, informieren und in Ausnahmesituationen wie z.B. bei der Aschewolke, ein exzellentes Krisenmanagement betreiben.

Diese Richtlinie wurde auf Bestreben britischer Reisekonzerne, bzw. deren Verband in ihrer heutigen Form auf den Weg gebracht, jedoch sind die Urheber inzwischen vor dem Austrittsverfahren aus der EU, und somit ist niemandem zu vermitteln aus welchem Grund ein von Großbritannien initiierter Gesetzesentwurf in Europa bzw. Deutschland umgesetzt werden soll.

Nach der Anhörung vom 23.1.2017 vor dem Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz erscheint es offensichtlich, dass die Umsetzung der Richtlinie durch alle politischen Instanzen gewünscht und verfolgt wird. Jegliche Einwände der dort anwesenden Sachverständigen wurden nicht weiter beachtet.

Leider wurde bei dieser Anhörung deutlich, dass die deutschen Reisebüros bisher keine Vertretung auf politischer Ebene hatten. Angeblich wurden die deutschen Reisebüros durch den DRV – Deutscher ReiseVerband bzw. den asr – Allianz selbstständiger Reiseunternehmen vertreten, jedoch bestehen hier, bedingt durch die Strukturen, erhebliche Interessenkonflikte und deshalb ist es offensichtlich, dass die deutschen Reisebüros keinesfalls politisch vertreten wurden. Selbst renommierte Medien, wie z.B. das Handelsblatt, haben inzwischen diese Thematik aufgegriffen.

Wir möchten Sie nun auffordern, diese Richtlinie nicht wie geplant umzusetzen, sondern die Aufhebung (einhergehend mit Nachverhandlungen im Hinblick auf die Besonderheiten des deutschen Marktes, bzw. seines bisher vorbildlich praktizierten Verbraucherschutzes) in Brüssel zu beantragen, bzw. sich dafür einzusetzen, dass die Richtlinie nicht wie geplant umgesetzt wird, selbst auf die Gefahr eines drohenden Strafumsetzungsverfahrens hin.

Wir, die deutschen Reisebüros und Reisemittler, hatten bereits innerhalb von vier Wochen rund 50.000 Unterschriften gesammelt. Bitte unterschätzen Sie weder unseren direkten Kontakt, noch das Vertrauensverhältnis zu unseren Kunden – den Wählerinnen und Wählern in unserem Land.

Wir Deutschen sind nach wie vor, nicht nur Fußball- sondern auch Reiseweltmeister und mit der Umsetzung der Richtlinie, welche zudem Tausende von Reisebüros um ihre Existenz bringen wird und Zehntausende von hochqualifizierten Arbeitsplätzen in mittelständischen Unternehmen vernichtet, würden Sie den Reisenden Vielfalt, Objektivität und Sicherheit beim Buchen nehmen.

Daher möchten wir die Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich daran zu beteiligen und die in den Reisebüros weiterhin ausliegenden Unterschriftslisten zu unterzeichnen um Ihnen, sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin und der Politik zu zeigen, dass nicht nur die deutschen Reisebüros und Reisemittler, die Umsetzung der Richtlinie EU 2015/2302 ablehnen.

Vielen Dank
i.V. für 1000-ende von Reisemittlern und Millionen von Verbrauchern
Marija Linnhoff
1.Vorsitzende des VUSR e.V.

DOWNLOAD der Vorlage: Unterschriftenliste EU-PRRL Rückgabe nach Brüssel
BRIEF ALS PDF: Offener Brief an Frau Bundeskanzlerin Dr Merkel

VonRedaktion VUSR

Aktion: Reisebüros erteilen VUSR Vertretungsauftrag

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

im Hinblick auf die bevorstehende Beratung des Petitionsausschusses müssen wir Euch nochmals um Eure Mithilfe bitten. Um der Bundesregierung und dem Petitionsausschuss zu zeigen, wie breit die Unterstützung des VUSR im Reisebürovertrieb ist, benötigen wir von Euch ein Fax oder eine E-Mail mit einer sogenannten Mandatserteilung oder Vertretungsauftrag.

Das Ganze bedeutet eigentlich nur, daß Ihr Eure Interessen vom VUSR e.V. vertreten lassen wollt und soll der Regierung aufzeigen, wie viele Unterstützer aktuell der Vertretung des VUSR e.V. vertrauen.

Diese Mandatserteilung ist auch vollkommen unabhängig von einer Mitgliedschaft im VUSR e.V. und es bekommt auch keiner eine Rechnung für einen Mitgliedsbeitrag. Daher kann auch jeder diese Mandatserteilung zeichnen, egal ob Inhaber, Büroleiter oder Mitarbeiter.

Ihr könnt Euch die Mandatserteilung herunterladen, ausfüllen und bitte schnellstmöglich an die Faxnummer des VUSR 02371 – 151956 senden oder als PDF an info@vusr.de.

Vielen Dank für Eure Mithilfe
der VUSR Vorstand

Download: Vertretungsauftrag-VUSR

VonRedaktion VUSR

VUSR PR-Meldung zur Onlineumfrage des DRV

Link zur Textversion der Meldung

Donnerstag, den 22.12.2016, informierte der Deutsche Reise Verband (DRV) in einer Pressemitteilung über eine Online-Umfrage an die Reisebüros zu einzelnen Punkten der Pauschalreiserichtlinie.

Die Umfrageergebnisse sollen aus Vertriebssicht bei einer Anhörung vor den Ausschüssen ‚Recht & Verbraucherschutz‘ und ‚Tourismus‘ im Deutschen Bundestag am 23.01.2017 die Schwierigkeiten und Probleme belegen, die mit der Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in deutsches Recht einhergehen.

Wir, als VUSR, empfehlen unseren Mitgliedern in jedem Fall, an dieser Online-Umfrage teilzunehmen. Je mehr Reisebüros sich an der Umfrage beteiligen, desto authentischer und belastbarer sind die dann vor dem Bundestag vorgetragenen Zahlen, Daten und Fakten.

Die Umfrage ist online bis zum 11.01.2017.

An dieser Stelle betont die Vorsitzende des VUSR e.V. Marija Linnhoff „Wir glauben -nach wie vor- daran, dass für die Erarbeitung einer deutschen Fassung der EU-Pauschalreiserichtlinie eine gemeinsame, konstruktive Zusammenarbeit der Verbände unabdingbar ist.“

Links

DRV Umfrage