Monatsarchiv Dezember 2017

VonRedaktion VUSR

Weihnachtsgrüße 2017

Liebe Freunde und Mitglieder des VUSR,

wir wünschen Euch und Eurer Familie ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest, viel Freude, Kraft und vor allem Gesundheit für 2018. Die Hochsaison im Reisebüro steht vor der Tür und da heißt es: Kraft und Ruhe tanken.

2018 wird für uns alle ein ganz besonderes Jahr. Wir sind jedoch vorbereitet. Gemeinsam mit Euch werden wir  die Hürden der Pauschalreiserichtline schaffen. Wir blicken positiv in die Zukunft, denn wir Reisebüros und Reiseverkäufer haben es nach vielen, vielen Jahren endlich geschafft, uns zusammen zu schließen. Und daraus entstand der VUSR e.V. und wir wachsen kontinuierlich.


Welche Projekte stehen 2018 an:

Schulungsreihe zur PRRL

Wir starten unsere Schulungsreihe zur Pauschalreiserichtlinie bereits am 02.02.18 bei Schauinsland in Duisburg, wo wir von 65 Plätzen bereits die Hälfte belegt haben. Wer noch dabei sein möchte, sollte sich schnell über unsere Homepage anmelden. www.vusr.de/dusiburg2018

Weitere Schulungen zur PRRL werden gemeinsam mit unseren Rechtsanwälten der Kanzlei Beiten Burkhardt in den wichtigsten Großstädten stattfinden.

VUSR meets FVW – Selfbranding

Ein besonderes Schulungs-Highlight können wir exklusiv für VUSR Mitglieder kostenlos anbieten. Wir haben in Zusammenarbeit mit der FVW den Workshop „VUSR meets FVW – Selfbranding“ ausgearbeitet, welcher in den Räumlichkeiten der FVW in Hamburg Mitte Februar stattfinden wird.

Wir wollen Euch die FVW vorstellen und besichtigen die Redaktionsräume. Im Anschluss findet der Workshop „SELFBRANDING“ von/mit Denise Altpeter statt. Hier könnt Ihr Euch kostbares Wissen aneignen, Euch von den Mitbewerbern in eurem Markt abzusetzen. Macht Euch einzigartig im Ort – im eigenen Umfeld und gewinnt dadurch neue Kunden. Wir haben 20 Plätze – die Anmeldungen nehmen wir an, sobald das genaue Datum vom Chefredakteur der FVW Herrn Klaus Hildebrandt bestätigt wird.

ITB 2018

Auch 2018 werden wir wieder auf der ITB in Berlin vertreten sein. Unser Fördermitglied ITT hat einen großen Stand in Halle 25. an welchem wir vom 07.03.bis 09.03.2018 den VUSR vertreten. Für diese Tage brauchen wir auch wieder helfende Hände die mit uns den Stand besetzen! Wenn Ihr also auf der ITB seid, dann wäre es toll, wenn Ihr ein paar Stunden auch dem VUSR zur Verfügung stellen könnt.

Jetzt kommt der VUSR Mitgliedsvorteil für Euch!

Am 10.03.2018 bis 11.03.2018 können bis zu 10 Büros / Mitglieder des VUSR sich dort kostenfrei präsentieren und auch Reisen vermitteln / verkaufen.
Wer also Interesse hat sich dort zu präsentieren möchte sich bitte an den Vorstand wenden.


Ihr seht – wir – der VUSR – möchten Euch stärken – nicht nur politisch wird man uns spüren – Wir sind der Verband der Reisebüros.  Wir möchten Euch Lösungen zeigen – wir werden Euch Wege zeigen. Gemeinsam sind wir stark.

In diesem Sinne – schön, dass Ihr da seid – wir sind stolz auf unsere Mitglieder. Für Euch werden wir weiter wachsen und gemeinsam die Zukunft planen und sichern.

Wir danken Euch – kommt gut ins Neue Jahr! Frohe Weihnachten !

Euer VUSR e.V. Vorstand
Marija Linnhoff  (1.Vorsitzende)
Cyrus Nurischad   (2.Vorsitzender)
Heike Prescher   (Schriftführerin)
Sabine Kalau von Hofe   (Kassiererin)
Timo Iserlohe   (1.Beisitzer)
Jörg Platzen   (2.Beisitzer)
Johannes Stüwe  (3.Beisitzer)

VonRedaktion VUSR

Seminar zur PRRL am 2.2.2018 in Duisburg

Sehr geehrte Mitglieder,

am Freitag, den 2.2.2018 wird unser erstes EU-Pauschalreiserichtlinien Seminar in Duisburg bei Schauinsland stattfinden.
Der Beginn ist für 14 Uhr geplant.  Informationen zur PRRl gibt es von den Experten Hans-Josef Vogel und Julia Thöle von der Rechtsanwaltskanzlei Beiten Burkhardt.

Tagungsablauf

13:45 – 14:00 Uhr: Registrierung & Get-Together
14:00 – 16:00 Uhr: Die neue Pauschalreiserichtlinie – Überblick über die Neuerung ( Referenten: Prof. Dr. Hanjo Vogel und Frau Dr. Thoele, Kanzlei Beiten Burkhardt)
16:00 – 17:00 Uhr: Versicherungen im Hinblick auf die PRRL (Referenten: Gerhard Lorkowski und Marita Lavid, Keara Versicherungsagentur)
17:00 – 18:00 Uhr: Diskussion: Einzelne Problemfälle und Abgrenzungen
18:00 – 19:00 Uhr: Diskussion und Networking mit Drinks und Fingerfood

Anmeldung

VonRedaktion VUSR

Forderung nach Absicherung von Kundengeldern bei Airlines

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Insolvenz von Air Berlin und auch Niki hat mehr als 300.000 deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern sehr schmerzlich verdeutlicht, dass sie im Falle einer Airline-Insolvenz schutz- und wehrlos sind. Das meist monatelang im voraus gezahlte Geld für zum Teil teure Langstreckenflüge ist unwiederbringlich verloren.

Wie viele Insolvenzen im Flugmarkt mit Totalausfall für Zigtausende Reisende braucht es denn noch, bis die Politik endlich reagiert ?

Die kommende Bundesregierung muss sich sowohl bei der Europäischen Kommission für eine europäische – oder wenigstens für eine nationale – Lösung dahingehend einsetzen, dass voraus gezahlte Kundengelder im Falle von Flugbuchungen vor Insolvenz geschützt sind !

Airline-Pleiten sind keine Seltenheit bzw. passieren nicht unerwartet, wie es in letzter Zeit nicht nur z.B. Air Berlin, sondern auch Alitalia, Monarch Air und im schlimmsten Fall, aktuell auch Niki gezeigt haben. Der Handlungsbedarf ist mehr als geboten.
Damit könnte auf einfache Weise das Risiko der Vorkassepflicht beseitigt werden.

Es ist mehr als fair, dass die oft monatelang im voraus gezahlten Kundengelder abgesichert werden. Letztlich werden die Kosten auf die Kunden umgelegt, sodass die Fluglinien keine finanziellen Belastungen zu befürchten haben.

Airlines müssen gesetzlich verpflichtet werden, eine Insolvenzversicherung zugunsten der vorausbezahlten Kundengelder abzuschließen. So wird es bereits mit Anbietern von Pauschalreisen seit über zwanzig Jahren europaweit gehandhabt, ohne dass es internationale Wettbewerbsverzerrungen gibt bzw. gab. Die angestrebten Insolvenzschutz-Regelungen sollten für jede Airline gelten, die in Europa startet oder landet, und für jeden auf dem europäischen Markt angebotenen Flug.

Der Insolvenzschutz wäre -wie vielfach behauptet- keine bürokratische Hürde. Er kann vielmehr zu einem Qualitätsmerkmal für die Luftfahrtunternehmen werden. Das zeigt nicht zuletzt auch der Aufschrei der Pauschalreiseunternehmen bei der Änderung des Pauschalreiserechts im letzten Jahr, denn diese wollten auf keinen Fall den Reisesicherungsschein aufgeben.
Dieser ist den Kundinnen und Kunden quasi als Gütesiegel für die Pauschalreise bekannt. Sie fragen nach ihm, um einen handfesten Beweis für den Insolvenzschutz zu haben.

Ein erster vorläufiger und sofort verwirklichbarer Schritt wäre eine freiwillige Insolvenzabsicherung durch die bekannten Reiseversicherungen, welche vom Kunden selbst getragen wird. Der Kunde entscheidet hier selbst darüber ob er diese Absicherung wünscht oder eben nicht.

Reisemittler leisten -gerade bei Insolvenzen- unabhängig ob Fluggesellschaften oder Reiseveranstalter Mehrarbeit die nicht entlohnt wird, zum Wohle der Verbraucher und Verbraucherinnen. Krisenmanagment, Aufklärung etc. wird geleistet ohne Entlohnung oder Anerkennung. Das muss aufhören. Die Verantwortung und auch -vor allem- der Umgang mit enttäuschten sowie „sich geprellt fühlenden“ Kunden muss auf jedem Fall eingedämmt und auch entlohnt werden.

Für Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung

Vielen Dank.